Radio BeO PayWall

Freischalten des kostenpflichtigen Inhalts für 24h:
Senden Sie eine SMS (80Rp./SMS) an die Nummer 959 mit dem Wort "WEB".





 

Mediainfo

Wird geladen...
Logo

Zurück zur Übersicht

Thun: Kontrolle bestätigt erreichte Verkehrsziele

Der Kanton Bern und die Stadt Thun haben erneut einen Forumsprozess zur Verkehrssituation in Thun gestartet. Am ersten Anlass konnte aufgezeigt werden, dass mit dem Bypass und den Begleitmassnahmen die gesetzten Ziele erreicht wurden. Die Staus auf der Bernstrasse konnten massiv reduziert werden und die aarequerenden Achsen in der Innenstadt wurden deutlich entlastet. Die Reisezeiten sind für die meisten Verkehrsbeziehungen kürzer geworden, nicht aber am Abend stadteinwärts auf der Hofstettenstrasse. Die Erkenntnisse aus der Wirkungskontrolle wurden lebhaft, aber sachlich diskutiert.

Die rund 70 Teilnehmenden hielten in einem ersten Schritt die Verbesserungen und Verschlechterungen fest, die sie seit der Eröffnung des Bypass Thun Nord und der Einführung des Einbahnregimes Innenstadt feststellen. Als wichtigste Verbesserungen nannten sie den Bypass, der viele Fahrzeiten verkürzt und einen staufreien Betrieb auf der Bernstrasse ermöglicht. Viel Lob gab es für die Taktverdichtungen der STI und für den Parkhausring, namentlich das Schlossbergparking, das auch dem Langsamverkehr als neue Wegverbindung dient. Für die Forumsteilnehmenden hat sich die Situation des Langsamverkehrs in der Innenstadt dank der Verkehrsentlastung, dem flächigen Queren, den neuen Fussgängerzonen und zusätzlichen Veloparkplätzen deutlich verbessert.

Eine klare Verschlechterung der Situation wird für den stadteinwärts fahrenden Verkehr am rechten Thunerseeufer konstatiert: Man kritisiert den Stau, der auch die Busse der Linien 21 und 25 betrifft. Zudem wird der Umweg, den der Einbahnverkehr für Autofahrende vom Lauitor in Richtung Gwatt erfordert, von vielen Forumsteilnehmenden als Ärgernis empfunden. Als weitere Schwachstelle nannten sie den ampelgesteuerten Knoten des Bypass mit der Allmendstrasse. Kritisch beurteilt wird auch die starke Belastung des Maulbeerkreisels durch den Busbetrieb.