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Thun: Ist das neue Projekt auf dem Comadur-Areal eine “eierlegende Wollmilchsau”?

Die Umnutzung des ehemaligen Comadur-Areals an der Bernstrasse 11 schreitet voran. Nach dem Umzug des Uhrenzulieferers Comadur von der Bernstrasse an die C.-F.-L.-Lohnerstrasse im Jahr 2017 hat die Pensionskasse des Schweizerischen Anwaltsverbands (PKSAV) die Liegenschaften gekauft. Ziel ist es, ein Areal mit urbanem Charakter zu schaffen, das durch die bauliche Verdichtung zur Siedlungsentwicklung nach innen beiträgt und Wohnraum sowie Gewerbeflächen vereint. Nach der Mitwirkung und der Vorprüfung durch den Kanton startet am 11. Dezember 2020 die öffentliche Planauflage. Ausserdem ist das Siegerprojekt des Architekturwettbewerbs bestimmt. Die Fachjury bestimmte das überzeugende Projekt «Capybara» der Architekturbüros Schwabe Suter Architekten und Studio Vulkan Landschaftsarchitektur zum Sieger. Mit drei Neubauten und dem ehemaligen Fabrikgebäude soll ein dichtes und vielseitiges Angebot an Wohn- und Arbeitsraum geschaffen werden. Vorgesehen sind rund 60 Wohnungen. In der Mitte der Gebäude prägt ein öffentlicher grüner Innenhof das Areal, der von drei Seiten zugänglich ist. Im Fabrikgebäude an der Bernstrasse 11 ist – ähnlich wie heute in der Zwischennutzung – eine gewerbliche Nutzung mit Ateliers und Büros geplant. Das Projekt besticht durch einen grossen Reichtum an Gestaltungsarten, die eine sehr gute Einbettung in die Umgebung gewährleisten, so Florian Kühne, Stadtarchitekt von Thun. Der Name Capybara heisst Wasserschwein. Da das Projekt viel bietet, äussert Florian Kühne die Vermutung, dass der Name möglicherweise eine Anlehnung an eine “eierlegende Wollmilchsau” sei. Die wirkliche Herkunft des Namens kennen aber nur die Architekten selber.