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Thun: Gleichberechtigung und Diversität mit Strategie erreichen

Die Thuner SP Stadträtin Alice Kropf hat mit dem Postulat “Gendermainstreaming in der Stadtverwaltung” den Gemeinderat beauftrag zu prüfen, Gendermainstreaming als strategische Vorgehensweise einzuführen.

Gender Mainstreaming ist eine international anerkannte Vorgangsweise und angewandte Strategie der Gleichstellungspolitik und ist seit 1999 erklärtes Ziel der europäischen Union und der Vereinten Nationen. Gender Mainstreaming ist nicht nur ein weiterer Aufgabenbereich (wie beispielsweise Bildung oder Verkehr), sondern eine direktionsübergreifende Querschnittaufgabe. Mit einer Prüfung und allenfalls der Einführung dieser Strategie, könnte sich Thun in dem Bereich als fortschrittlich positionieren, sind die Postulant*innen überzeugt.

Der Thuner Gemeinderat schreibt in seiner Antwort, dass das Postulat ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen aufnehme. Trotzdem ist er nicht zu einer Annahme bereit – es sei der falsche Zeitpunkt: Unter Berücksichtigung des vorliegenden defizitären Budgets für 2021 sowie daraus resultierendenfinanziellen und personellen Herausforderungen, die der Stadt Thun in den nächsten Jahren bevorstehen werden, wird sich die Stadtverwaltung auf ihre Kernaufgaben konzentrieren müssen. Gleichzeitig ein Projekt von einer solchen Tragweitezu planen und umzusetzen, ist unter den gegebenenVoraussetzungen nicht möglich.

Das Postulat wird am Freitag, 18. Dezember 2020 im Thuner Stadtrat sicherlich für Diskussionen sorgen.