25 Juni 2021

Swiss: Maskenpflicht wird wohl noch jahrelang bleiben

Die Swiss will trotz der schweren Krise und dem Preiskampf unter den Airlines keine Dumpingtickets anbieten. „Tickets f├╝r 6, 9 oder 12 Franken wird man bei uns nicht sehen“, sagte Swiss-Chef Dieter Vranckx in einem Interview mit dem „Blick“ vom Freitag.

Die Airline biete nur Preise an, die die variablen Kosten decken w├╝rden, erkl├Ąrte Vranckx: „Darunter gehen wir nicht.“ Einen Mindestpreis f├╝r Tickets einzuf├╝hren, h├Ąlt er aber nur unter bestimmten Bedingungen f├╝r fair: „Falls so ein Mindestpreis eingef├╝hrt wird, sollte er zumindest europaweit gelten, vorzugsweise weltweit“, sagte er.

W├╝rden auf nationaler Ebene Mindestpreise eingef├╝hrt, ergebe das einen Wettbewerbsnachteil f├╝r die heimischen Fluggesellschaften. Doch grunds├Ątzlich solle ohnehin der Markt den Preis regeln, so Vranckx.

Aktuell seien die Flugzeuge der Swiss in Europa etwa zwischen zwei Dritteln bis drei Vierteln ausgelastet. Im Langstreckenbereich liegt die Auslastung der Maschinen laut Vranckx allerdings noch darunter. Aktuell w├╝rden die Buchungen f├╝r die Sommerferien allerdings klar zunehmen, sagte er: „Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung auch in den n├Ąchsten Wochen fortsetzt.“

Obwohl der Bundesrat inzwischen weitgehende Lockerungen angek├╝ndigt hat – darunter etwa die Abschaffung der Maskentragpflicht in belebten Fussg├Ąngerzonen, m├╝ssen Reisende die Maske im Flugzeug wohl noch l├Ąnger tragen. „Die Maskenpflicht im Flugzeug wird noch jahrelang bleiben“, erkl├Ąrte Vranckx. Diese sei wichtig und Teil des Schutzkonzepts, sagte er, betonte aber auch, dass es bisher noch keine nachgewiesene Ansteckung im Flugzeug gegeben hat.

(text:sda/bild:unsplash)