13 M├Ąrz 2021

Sturmtief „Luis“ fegt mit 116 km/h ├╝ber den Bantiger

Das Sturmtief „Luis“ hat sich am Samstagmorgen mit kr├Ąftigem Wind angek├╝ndigt. Auf dem Bantiger bei Bern wurde mit 116 km/h die bisher st├Ąrkste Windb├Âe im Flachland gemessen. Die nachfolgende K├Ąlte bringt ab Sonntag starke Schneef├Ąlle in den Alpen. Die Lawinengefahr steigt.

Laut dem Wetterdienst Meteonews sind bis am Samstagmittag auch auf dem ├ťetliberg, dem Z├╝richberg sowie in R├╝nenberg BL und M├╝hleberg BE Windspitzen von ├╝ber 100 Stundenkilometern (km/h) gemessen worden. Auf dem Chasseral wehte der Wind laut Meteoschweiz mit 103,3 km/h, auf dem Napf im Emmental sogar mit 113,4 km/h. 102,6 km/h waren es in Salen-Reutenen TG.

F├╝r die ganze Alpennordseite gab es bis am Samstagabend um 20 Uhr eine Sturmwarnung. SRF Meteo erwartete zum H├Âhepunkt des Sturms gegen Samstagabend Orkanb├Âen in den Bergen von 110 bis 150 km/h, ├Ąhnlich hoch wie beim Sturm „Klaus“ am Donnerstag. Von Waldspazierg├Ąngen wurde dringend abgeraten.

Die Appenzeller Bahnen stellte am Samstag wegen des starken Windes den Betrieb zwischen Appenzell und Wasserauen bis 19 Uhr ein.

Laut dem WSL-Institut f├╝r Schnee- und Lawinenforschung SLF wird die dem Sturmtief folgende Kaltfront zu einer kritischen Lawinensituation f├╝hren. Bis am kommenden Dienstag gilt laut Naturgefahrenbulletin des Bundes die Gefahrenstufe 3 (verbreitet m├Ąssige Lawinengefahr) von den Glarner bis in die Berner Alpen. Hauptgefahr ist durch Wind verfrachteter Triebschnee.(text:sda/bild:iStockphoto)