11 Januar 2021

Spiez: 28 Wanderungen in einem Buch festgehalten

Wandern ist schon seit einiger Zeit nicht mehr bloss eine Sommer- oder Herbstaktivität. Auch im Winter kann diesem ebenso einfachen wie befriedigenden Freizeitvergnügen nachgegangen werden. Ob Schnee oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Und: Das Wetter wirkt kaum einschränkend.

Andreas Staeger, Journalist und leidenschaftlicher Wanderer, kommt da mit seinem neuen Buch «Wege im Winter» wie gerufen. 28 Mal macht er Wanderungen in der Schweiz schmackhaft. Am meisten vertreten – nämlich je fünfmal – sind die Kantone Graubünden und Bern. Das Oberland kommt mit der Grimsel, dem Kiental, Heiligenschwendi und Wengen gleich viermal vor. Wer errät, warum die kürzeste Wanderung von 400 Metern Länge und 10 Minuten Dauer nicht ohne Übernachtung bewältigt werden kann?

Staeger schildert die Routen anschaulich und bestückt die Texte meist mit eigenen, stimmigen Bildern. Eine kartografische Übersicht fehlt ebensowenig wie das jeweilige Höhenprofil. Ein blau schattierter Kasten greift bei jedem Wandervorschlag einen historischen Hintergrund auf oder gibt eine spezielle Reminiszenz zum Besten. Ein grau schattierter Kasten liefert weitere Informationen zu An- und Rückreise, zu den Einkehrmöglichkeiten und zum Streckenprofil.

«Wege im Winter» ist ein regelrechter Appetitwecker mit attraktivem Layout, um die lustvoll beschriebenen Routen in Angriff zu nehmen. Wenn man die Tipps für die Ausrüstung, die Planung und Umsetzung berücksichtigt, sollte dem Vergnügen auf den Wegen nichts mehr im Weg stehen. So kann man während und nach den Festtagen einen Bewegungskontrast setzen und Corona-gerecht an der frischen Luft und mit Abstand ins neue Jahr starten. 

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