18 Januar 2021

Thun: Siegerprojekt fĂŒr Neubau Sporthalle Schadau steht fest

Das Projekt «Kanzen» gewinnt den Projektwettbewerb fĂŒr eine neue Sporthalle mit UnterrichtsrĂ€umen fĂŒr Bildnerisches Gestalten im Thuner Schadauquartier. Das Generalplanerteam aus Biel/Bienne schlĂ€gt ein GebĂ€ude aus Holz im Minergie-P-Standard mit einer in den Boden versenkten Sporthalle vor.

 

Nach dem Entscheid zur Konzentration des Gymnasiums Thun am Standort Schadau hat das Amt fĂŒr GrundstĂŒcke und GebĂ€ude (AGG) des Kantons Bern im August 2019 entschieden, diesen Standort im Rahmen von zwei Teilprojekten zu erweitern und zu sanieren. Erstens soll neben der bestehenden Schadauhalle eine neue Sporthalle inklusive UnterrichtsrĂ€umen fĂŒr Bildnerisches Gestalten gebaut werden. Die Sporthalle wird abends auch Vereinen zur VerfĂŒgung stehen. Zweitens sollen die bestehenden GebĂ€ude des Gymnasiums Thun am Standort Schadau erweitert und saniert werden.

 

In einem nĂ€chsten Schritt wird das Siegerprojekt auf Grundlage der Empfehlungen des Preisgerichts bis zur Baureife weiterentwickelt. Die Realisierung der Sporthalle und der Aussenanlagen beginnt voraussichtlich 2023, die Inbetriebnahme ist fĂŒr 2024 vorgesehen. Parallel dazu lĂ€uft die Projektierung der Erweiterung und Sanierung der GymnasiumsgebĂ€ude. Die Realisierung dieses Teilprojekts startet voraussichtlich 2022. GemĂ€ss heutiger Planung sind die Bau- und Sanierungsarbeiten und damit der gesamte Ausbau des Gymnasiumstandorts Schadau 2026 abgeschlossen. Der Kanton Bern rechnet mit Investitionskosten von insgesamt rund 93 Millionen Franken.

(pd/foto:kanton)