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Schweiz: Detailhandel und Gastronomie begrüssen neue Härtefallregelung

Der Bundesrat hat im Zuge der neuen Coronamassnahmen die Härtefallregelung angepasst: Neu gilt als Härtefall, wenn ein Betrieb während 40 Tagen aufgrund von behördlichen Massnahmen geschlossen sind. GastroSuisse-Presidänt Casimir Platzer bergüsst dem Entscheid des Bundesrates als “Schritt in die richtige Richtung”. Der Bundesrat habe den Ernst der Lage erkannt, so Platzer weiter, jetzt müssten die Kantone die Härtefallhilfen so schnell wie möglich auszahlen, denn die Situation in der Gastronomie sei prekär und die neuen Massnahmen bedeuteten weitere 6 Wochen Berufsverbot, in einer Zeit, die für viele Betriebe Hochsaison sei.

Alles andere als Begeistert zeigt sich der grösste Detailhändlerverband der Schweiz, die Swiss Retail Federadion. Hier spricht man von einer “unverhältnismässigen Bestrafung” des Detailhandels. Man hätte bevorzugt, die Einkaufsläden offen zu lassen, sagt die Presidäntin der Swiss Retail Federation, FDP-Nationalrätin Christa Markwalder, zumal es doch keine Evidenzen gäbe, dass sich Menschen in den Läden mit dem Coronavirus infiziert hätten. Die Bundesrätlichen Massnahmen seien ein schwerer Schlag für den Detailhandel, der 310’000 Menschen in der Schweiz beschäftige. Es würden mit Umsatzeinbussen von 3.2 Milliarden Franken gerechnet.