13 Mai 2022

Scholz spricht mit Putin – EU gibt weitere 500 Millionen f├╝r Waffen

Deutschland sucht im Ukraine-Konflikt wieder den direkten Draht zu Moskau. Bundeskanzler Olaf Scholz forderte den russischen Pr├Ąsidenten Wladimir Putin in einem Telefonat dazu auf, so schnell wie m├Âglich zu einem Waffenstillstand im Ukraine-Krieg zu kommen. Aussenministerin Annalena Baerbock k├╝ndigte eine konzertierte Antwort der G7-Gruppe auf die weltweiten Folgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine wie die sich abzeichnende Ern├Ąhrungskrise an. Unterdessen k├╝ndigt die EU weitere Hunderte Millionen Euro f├╝r Waffen f├╝r die Ukraine an.

Die strategische Niederlage Russlands ist nach Ansicht des ukrainischen Pr├Ąsident Wolodymyr Selenskyj inzwischen un├╝bersehbar. „Sie sind Feiglinge und versuchen, diese Wahrheit hinter neuen Raketen-, Luft- und Artillerieangriffen zu verbergen“, sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.

Die EU will weitere 500 Millionen Euro f├╝r die Lieferung von Waffen und Ausr├╝stung an die ukrainischen Streitkr├Ąfte zur Verf├╝gung stellen. Das k├╝ndigte der EU-Aussenbeauftragte Josep Borrell am Freitag am Rande des G7-Aussenministertreffens nahe dem Weissenh├Ąuser Strand an der Ostsee an. Das Geld solle f├╝r schwere Waffen ausgegeben werden. Damit w├╝rden sich die f├╝r die Ukraine zur Verf├╝gung stehenden EU-Mittel f├╝r Milit├Ąrhilfe auf zwei Milliarden Euro erh├Âhen. Ein erstes Paket ├╝ber 500 Millionen Euro war bereits Ende Februar bewilligt worden, zwei weitere folgten dann in den n├Ąchsten Monaten.

(text:sda/bild:sda)