22 April 2021

SBB will bei Störungen besser und schneller informieren

Die SBB wollen bei der Kundeninformation einen Schritt vorw√§rts machen: w√§hrend vier Monaten testen sie einen Liveticker. Dieser soll die Reisenden rascher und pers√∂nlicher als bisher √ľber gr√∂ssere Betriebsst√∂rungen informieren.

Viele Pendler und Reisende kennen die Situation: der Zug bleibt stecken oder kommt gar nicht – und man weiss lange nicht oder √ľberhaupt nie, was los ist und wann und wie es weitergeht. Diese L√ľcke m√∂chte die SBB nun m√∂glichst schliessen. Seit Mitte April testet sie in der Deutschschweiz vier Monate lang einen Liveticker, wie das Unternehmen auf seinem Medienblog schreibt.

Zu finden ist der Ticker auf der Plattform SBB News sowie auf den digitalen Kan√§len von „20 Minuten“. „Wir wollen unsere Kundinnen und Kunden im St√∂rungsfall gezielter, umfassender und aktueller √ľber Dauer, Ersatzkonzepte und Gr√ľnde informieren“, l√§sst sich J√ľrg Kleeb, der Leiter des SBB Traffic Control Centers (TCC), zitieren.

Gef√ľttert wird der Liveticker von den Mitarbeitenden der TCC Mitte und Ost bei gr√∂sseren St√∂rungen jeweils zwischen 6 und 22 Uhr. Aktiv werden sie namentlich, wenn Fernverkehrslinien unterbrochen und viele Reisende betroffen sind, und wenn die St√∂rung voraussichtlich l√§nger als eine Stunde dauert.

Nach Ablauf der Testphase will die SBB entscheiden, ob sie den Liveticker weiterf√ľhrt und ob er allenfalls auf weitere Plattformen und Onlineportale ausgedehnt werden soll. Seit Mitte M√§rz informiert die SBB die Reisenden bereits √ľber Twitter (@RailService), wenn gr√∂ssere St√∂rungen auf ihrem Netz vorliegen.

(text:sda/bild:unsplash)