18 Mai 2022

Russland r├Ąumt Schwierigkeiten und Fehler im Ukraine-Krieg ein

Russland hat in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine Schwierigkeiten und Fehler einger├Ąumt, aber eine Fortsetzung der K├Ąmpfe angek├╝ndigt.

„Trotz aller Schwierigkeiten wird die milit├Ąrische Spezialoperation bis zum Ende fortgef├╝hrt“, sagte der stellvertretende Sekret├Ąr des nationalen Sicherheitsrates, Raschid Nurgalijew, am Mittwoch. Trotz der Waffenlieferungen des Westens an die Ukraine laufe die Operation weiter.

Es w├╝rden alle „Aufgaben – darunter die Entmilitarisierung und die Entnazifizierung sowie der Schutz der Donezker und Luhansker Volksrepubliken – komplett umgesetzt“, sagte der fr├╝here Innenminister.

Der Chef der russischen Teilrepublik Tschetschenien im Nordkaukasus, Ramsan Kadyrow, sprach sogar von „Fehlern“ zum Start des am 24. Februar begonnen Krieges gegen die Ukraine. „Am Anfang gab es Fehler, einige Unzul├Ąnglichkeiten gab es, aber jetzt l├Ąuft alles hundertprozentig nach Plan“, sagte Kadyrow auf einem politischen Forum. Die von Pr├Ąsident Wladimir Putin gestellten Aufgaben w├╝rden in vollem Umfang erf├╝llt.

Kadyrows Truppen k├Ąmpfen demnach in den ostukrainischen Regionen Luhansk und Donezk. Er sagte, dass sich rund 200 weitere Freiwillige f├╝r den Einsatz in der Ukraine gemeldet h├Ątten. Die tschetschenischen K├Ąmpfer, die etwa auch in Syrien im Einsatz waren, sind ber├╝chtigt f├╝r ihre Brutalit├Ąt.

Der als Diktator verschriene Kadyrow kritisierte angesichts der westlichen Waffenlieferungen auch die Politik der Zeitenwende des deutschen Bundeskanzlers Olaf Scholz, der „sich auff├╝hrt wie ein Schizophrener“ und nicht wie ein „Staatenlenker“.

Am Vortag hatte bei derselben Veranstaltung Russlands Aussenminister Sergej Lawrow Deutschland vorgeworfen, unter dem Einfluss der USA zu stehen. „Nachdem die aktuelle Regierung Deutschlands an die Macht kam, hat sie ihre letzten Anzeichen der Selbstst├Ąndigkeit verloren“, sagte er.

(text:sda/bild:unsplash)