29 Juli 2021

Olympia-Splitter vom Donnerstag

Dunkel, stickig, unmenschlich

Singende Volunteers

Erste Olympia-Medaille f├╝r San Marino

Wer an Olympia eine Medaille gewinnt, macht sich unsterblich. Wer sich mit Coronavirus infiziert, geht derweil fast vergessen. Mehrere Athleten und Betreuer haben sich beim IOC ├╝ber die Bedingungen im Quarant├Ąne-Hotel beschwert. Die Zimmer sind klein, bieten zu wenig Tageslicht und sind stickig, weil sich die Fenster nicht ├Âffnen lassen. Als „unmenschlich“ bezeichnete die Skateboarderin Candy Jacobs die Zust├Ąnde. Das IOC zeigt sich davon bedingt beeindruckt. Zwar zeigte Richard Budgett, der Direktor f├╝r medizinische Fragen, Verst├Ąndnis f├╝r die Athleten, sagte aber auch: „Es gibt keinen Weg an der Quarant├Ąne vorbei.“

Mit Gesangseinlagen der ganz besonderen Art sorgen mehr als 1000 japanische Freiwillige am Rande des Spektakels in Tokio f├╝r Furore im Internet. Weil es f├╝r sie wegen der Corona-Pandemie keine Verwendung mehr bei den Spielen gab, haben sie sich kurzerhand dazu entschlossen, die Nationalhymnen von allen teilnehmenden Nationen und Regionen zu singen und auf YouTube hochzuladen. Dort sind nun die 1318 Volunteers mit ihren Familien und Freunden zu sehen, wie sie voller Inbrunst „Trittst im Morgenrot daher“ und all die anderen Hymnen schmettern. Damit wollen sie nicht nur die Athleten aufmuntern, sondern auch all die Fans in anderen L├Ąndern, die wegen Corona nicht nach Japan einreisen durften.

Alessandra Perilli hat San Marino eine historische Medaille beschert. Die 33-j├Ąhrige Sch├╝tzin sicherte sich im Trap-Wettbewerb der Frauen Bronze und gewann damit die erste Olympiamedaille in der Geschichte des Landes. „Ein historischer Moment f├╝r die Republik San Marino“, freute sich der Sportminister Teodoro Lonfernini. Gold ging an die Slowakin Zuzana Rehak Stefecekova.

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