26 Februar 2021

Die Nachrichtenlage um 9 Uhr

Die Schlagzeilen:

WIRTSCHAFT

FINANZDIENSTLEISTER: Herr und Frau Schweizer werden in der Coronakrise immer digitaler. Aktuell nützen laut Angaben der Schweizer Börsenbetreiberin SIX mehr als zwei Millionen eBill und bezahlen ihre Rechnungen somit digital.

Diese Woche hat SIX erstmals mehr als zwei Millionen registrierte Nutzer und Nutzerinnen verzeichnet, wie es in einer am Freitag vom Finanzdienstleister veröffentlichten Mitteilung heisst. Dabei seien im Pandemiejahr 2020 doppelt so viele Transkationen abgewickelt worden wie im Vorjahr. Rund 100 Banken in der Schweiz bieten ihren Kunden eBill an. (Zürich, 08:20)

BAUSTOFFE: LafargeHolcim hat im Gesamtjahr 2020 deutlich an Umsatz und Gewinn eingebüsst. Im Schlussquartal hat sich die Dynamik aber klar verbessert und auch die Profitabilität legte wieder zu.

Der weltgrösste Zement- und Baustoffkonzern hat auf vergleichbarer Basis einen Umsatzrückgang von 5,6 Prozent ausgewiesen. Nominell ging der Umsatz 2020 um deutliche 13 Prozent auf 23,14 Milliarden Franken zurück, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Im vierten Quartal hat sich das Geschäft klar belebt und der vergleichbare Umsatz lag 1,5 Prozent über dem Vorjahreswert. (Jona, 06:56)

TELEKOM: Dank dem Zusammenschluss der US-Tochter T-Mobile US mit dem kleineren Konkurrenten Sprint hat die Deutsche Telekom im vergangenen Jahr erstmals mehr als 100 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Die Erlöse kletterten um 25,4 Prozent auf 101 Milliarden Euro.

Dies teilte Europas grösster Telekomkonzern am Freitag mit. Das bereinigte Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Leasingaufwendungen stieg um 41,6 Prozent auf 35,0 Milliarden Euro und traf damit die im November vom Dax-Konzern erneut angehobene Prognose genau. (Bonn, 07:29)

POLITIK

SOZIALVERSICHERUNGEN: Der Direktor des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV), Stéphane Rossini, hat die dringende Reform der Sozialwerke angemahnt. Die Coronavirus-Krise erhöhe bei der AHV und der beruflichen Vorsorge sogar noch den Druck.

Dies sagte er der „Neuen ZĂĽrcher Zeitung“ vom Freitag. Die konkreten Auswirkungen der aktuellen Krise etwa auf die Sozialversicherungen seien einerseits die finanziellen Folgen, erklärte Rossini. „Die drohenden Defizite der AHV fallen noch grösser aus als vor der Krise erwartet, und bei der IV wird es länger dauern, bis die Schulden zurĂĽckbezahlt sind“, hiess es weiter. (Bern, 06:01)

IRAK: Das US-Militär hat auf Befehl von Präsident Joe Biden hin Luftangriffe im Osten Syriens geflogen.

Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel der Angriffe seien „mehrere Einrichtungen“ an einem GrenzĂĽbergang gewesen. Diese seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterstĂĽtzt wĂĽrden, erklärte Sprecher John Kirby am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Luftangriffe seien eine „verhältnismässige“ Antwort auf jĂĽngste Angriffe gegen US-Soldaten und deren internationale Partner im Irak gewesen. (Washington, 05:38)

VERMISCHTES

BAHN: Ungewöhnliches Bremsverhalten war die Ursache für den Zusammenstoss zweier BLS-Züge Ende 2020. Das hat die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) laut BLS herausgefunden. Das Problem scheint bei allen Fahrzeugen dieses Typs auftreten zu können.

Am 31. Dezember 2020 stiess am Bahnhof Belp ein Zug des Typs „Mutz“ mit einem anderen Fahrzeug dieses Typs zusammen, als er fĂĽr die Weiterfahrt angekuppelt werden sollte. An beiden ZĂĽgen entstand Sachschaden von je 400’000 Franken. (Bern, 08:24)

HAITI: Bei einem Gefängnisausbruch in Haiti sind nach Medienberichten mehrere Menschen getötet worden.

Darunter war demnach auch der Direktor der Anstalt in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince. Demnach flohen zahlreiche Häftlinge, nachdem am Donnerstagmittag (Ortszeit) Schüsse in dem Gefängnis zu hören waren.

Unter den Entkommenen war der AnfĂĽhrer einer als besonders brutal berĂĽchtigten Bande, wie unter anderen die US-Zeitung „Miami Herald“ unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichtete. Demnach wurden rund 40 entkommene Häftlinge wieder gefangen. Wie viele insgesamt geflĂĽchtet waren, war zunächst ebenso unklar wie die HintergrĂĽnde des Ausbruchs. (Croix-des-Bouquets, 05:35)

GROSSBRITANNIEN: Königin Elizabeth II. (94) fühlt sich angesichts der Corona-Krise an andere schwere Pandemien erinnert.

„Ich meine, es ist ein bisschen wie eine Pest, nicht wahr?“, sagte die Queen bei einer Videokonferenz mit den Verantwortlichen fĂĽr die Impfkampagne in Grossbritannien. „Weil wir nicht nur hier das Virus haben, sondern es ĂĽberall ist, ist es ein seltsamer Kampf, den wirklich alle fĂĽhren.“

Die Monarchin lobte den gemeinsamen Einsatz gegen die Pandemie. Das GemeinschaftsgefĂĽhl erinnere sie an den Zweiten Weltkrieg. „Es ist sehr ähnlich wie damals, wissen Sie, als alle am gleichen Strang gezogen haben.“ Sie habe den Eindruck, dass die Kriegserinnerungen das heutige GemeinschaftsgefĂĽhl im Kampf gegen Corona inspiriert hätten. (London, 05:32)

SPORT

WTA ADELAIDE: Jil Teichmann scheidet im Halbfinal des WTA-Turniers in Adelaide aus. Die Seeländerin verliert gegen die Polin Iga Swiatek 3:6, 2:6.

Iga Swiatek, als Nummer 18 im Ranking 43 Plätze vor der Schweizerin klassiert, genügte im ersten Durchgang ein Servicedurchbruch zum Satzgewinn. Im zweiten Umgang hielt Jil Teichmann mit der letztjährigen French-Open-Siegerin nur kurz mit. Die letzten fünf Games gewann alle die Polin.

Jil Teichmann war im vergangenen August in einem Turnier letztmals so weit beziehungsweise noch weiter gekommen. In Lexington im US-Staat Kentucky hatte sie den Final erreicht, den sie gegen die Amerikanerin Jennifer Brady, vor einer Woche Finalistin im Australian Open, verlor. (Tennis, 07:09)

BeO-Verkehr

26 Feb 2021

18:30

00:30

BeO-News

27 Feb 2021

23:00

05:31

BeO-Wetter

26 Feb 2021

19:06

00:26

Veranstaltungen:

Im Moment sind keine Veranstaltungen geplant.

Bitte schauen Sie später wieder vorbei!