26 September 2022

Die Nachrichtenlage um 9 Uhr

Die Schlagzeilen:

WIRTSCHAFT

BANKEN: Die Credit Suisse sieht sich mit der laufenden Strategieüberprüfung auf Kurs. Angesichts zahlreicher spekulativer Medienberichte in den vergangenen Tagen sah sich die Grossbank offenbar dazu veranlasst, einen Zwischenstand zu kommunizieren.

Man komme mit der umfassenden strategischen Überprüfung, einschliesslich möglicher Veräusserungen und Verkäufe von Vermögenswerten, gut voran, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung würden Alternativen erwägen, welche über die letztjährige Strategieüberprüfung hinaus gingen. Einige strategische Initiativen würden derzeit umgesetzt, welche auch potentielle Verkäufe umfassten. (Zürich, 08:21)

BANKEN: Die kleinsten Privatbanken sind weiterhin deutlich weniger profitabel als ihre grossen Konkurrenten. Diese Entwicklung habe sich in den vergangenen Jahren noch akzentuiert, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens PWC.

Im dem für Vermögensverwalter sehr starken Geschäftsjahr 2021 konnten laut der Studie grosse Institute – solche mit mehr als 50 Milliarden Franken an verwalteten Vermögen (AuM) – ihre Profitabilität stark steigern. Die PWC-Studienautoren kommen für diese Banken für 2021 auf eine Eigenkapitalrendite (Return on Equity RoE) von 19 Prozent. Mittelgrosse Banken mit AuM zwischen 5 und 50 Milliarden hätten immerhin noch einen im Mehrjahresvergleich ebenfalls guten RoE von 8,3 Prozent ausgewiesen. (Zürich, 07:06)

THAILAND: Einige der Hauptattraktionen Bangkoks könnten bald auch nach Sonnenuntergang geöffnet bleiben und Besucher bis Mitternacht empfangen.

Nach den Plänen des Gouverneurs der thailändischen Hauptstadt, Chadchart Sittipunt, soll damit nicht nur die Wirtschaft angekurbelt, sondern auch Touristinnen und Touristen ein Besuch der Sehenswürdigkeiten erleichtert werden. Der Gouverneur hat dabei vor allem Tempel und Museen entlang des Chao Phraya River im Blick, der Lebensader der Megametropole. (Bangkok, 05:14)

POLITIK

RUSSLAND: Die von Kremlchef Wladimir Putin in Russland angeordnete Teilmobilmachung trifft laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ethnische Minderheiten besonders hart.

„Wir sehen, dass Menschen, besonders in Dagestan, angefangen haben, um ihr Leben zu kämpfen“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache in der Nacht zum Montag. Er bezog sich dabei auf heftige Proteste, die Stunden zuvor in der muslimisch geprägten russischen Teilrepublik Dagestan im Kaukasus ausgebrochen waren. (Kiew, 05:20)

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