1 Februar 2023

Die Nachrichtenlage um 7 Uhr

Die Schlagzeilen:

POLITIK

SIRENENTEST: Heute Mittwoch werden schweizweit die Sirenen getestet. Um 13.30 Uhr heulen die 5000 stationären und 2200 mobilen Sirenen. Informationen zum Sirenentest gibt es dieses Jahr auch auf Ukrainisch.

Es besteht laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) ein erhöhtes Risiko, dass der Sirenentest bei den Schutzsuchenden aus der Ukraine Verunsicherungen und Ängste auslöst. Aus diesem Grund stellte das Bundesamt dieses Jahr den Kantonen Informationen zum Sirenenalarm auf Ukrainisch zur Verfügung, wie das Babs im Vorfeld mitgeteilt hatte. (Bern, 04:30)

AUSTRALIEN: Der Sarg mit dem Leichnam des umstrittenen australischen Kardinals George Pell ist der St. Mary’s Cathedral in Sydney aufgebahrt worden. Der vor drei Wochen in Rom gestorbene Pell war der ranghöchste Geistliche in der Geschichte der katholischen Kirche, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Im Jahr 2020 wurde er jedoch im Berufungsverfahren nach rund 13 Monaten Haft freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen.

Zahlreiche Menschen brachten an einem Zaun vor der Kathedrale in Sydney bunte Bänder im Gedenken an Missbrauchsopfer an. Der Organisator der Aktion, Paul Auchettl, betonte aber, es handele sich nicht um einen Protest gegen Pell. „Wir wollen nur deutlich machen, dass es noch viel zu tun gibt“, zitierte ihn der Sender ABC. (Sydney, 03:52)

HAITI: Anderthalb Jahre nach der Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moïse müssen sich vier weitere Männer in den USA wegen des Attentats vor Gericht verantworten. Das US-Justizministerium teilte mit, die vier Beschuldigten seien am Dienstag von Haiti aus in US-Gewahrsam überführt worden, um sie im Bundesstaat Florida anzuklagen. Ihnen werde eine Beteiligung an der Ermordung Moïses im Juli 2021 vorgeworfen. Drei von ihnen hätten sowohl die US-amerikanische wie auch die haitianische Staatsbürgerschaft, der vierte sei Kolumbianer. Sie sollten am Mittwoch erstmals vor einem Bundesrichter in Miami erscheinen.

Drei der Männer wird laut Justizministerium Verschwörung zum Mord oder zur Entführung ausserhalb der USA vorgeworfen. Ihnen drohe im Fall einer Verurteilung lebenslange Haft. Der vierte Mann werde beschuldigt, Ausrüstung für das Mordkomplott beschafft zu haben. Ihm drohten bis zu 20 Jahre Haft. (Washington, 01:04)

VERMISCHTES

TODESFALL: Der Berner Unternehmer Donald Hess ist am Montag im Alter von 86 Jahren gestorben. Im Kreis seiner Familie sei er ruhig eingeschlafen, schrieb seine Familie in der am Mittwoch in Tamedia-Zeitungen publizierten Todesanzeige.

Donald Hess machte sich zuletzt durch Weingüter einen internationalen Namen, wie Tamedia-Zeitungen schrieben. Die „Handelszeitung“ bezeichnete ihn in ihrem Nachruf als „einer der ganz grossen Schweizer Unternehmer“.

Die Todesanzeige schmückt ein Zitat des amerikanischen Unternehmers Steve Jobs. Zu deutsch heisst es: „Hab den Mut deinem Herz und deiner Intuition zu folgen.“ (Bern, 02:00)

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