26 Februar 2021

Die Nachrichtenlage um 6 Uhr

Die Schlagzeilen:

POLITIK

IRAK: Das US-Militär hat auf Befehl von Präsident Joe Biden hin Luftangriffe im Osten Syriens geflogen.

Das US-Verteidigungsministerium erklärte, das Ziel der Angriffe seien „mehrere Einrichtungen“ an einem GrenzĂĽbergang gewesen. Diese seien von Milizen genutzt worden, die vom Iran unterstĂĽtzt wĂĽrden, erklärte Sprecher John Kirby am Donnerstagabend (Ortszeit). Die Luftangriffe seien eine „verhältnismässige“ Antwort auf jĂĽngste Angriffe gegen US-Soldaten und deren internationale Partner im Irak gewesen. (Washington, 05:38)

WIRTSCHAFT

ONLINE-ZIMMERVERMITTLUNG: Der Apartment-Vermittler Airbnb hat sich im Coronavirus-Jahr 2020 besser geschlagen, als weithin zunächst angenommen worden war. Insgesamt gingen die Erlöse um 30 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar zurück.

Dies teilte Airbnb am Donnerstag (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mit. Nach dem heftigen Einbruch zu Beginn der Coronavirus-Pandemie erholte sich das Geschäft deutlich; im Schlussquartal gab es verglichen mit dem Vorjahreswert nur noch ein Umsatzminus von 22 Prozent auf 859 Millionen Dollar. Dennoch riss die Krise tiefe Löcher in die Bilanz – insgesamt machte Airbnb 2020 einen Verlust von 4,6 Milliarden Dollar. Im Jahr 2019 war es ein Fehlbetrag von 3,9 Milliarden Dollar gewesen. (San Francisco, 05:07)

MEDIEN: Facebook hat nach der Einführung eines umstrittenes Mediengesetzes umgehend Verträge mit australischen Medienunternehmen geschlossen. Das weltgrösste soziale Netzwerk gab am Freitag die Vereinbarungen mit Private Media, Schwartz Media und Solstice Media bekannt.

„Nach diesen Vereinbarungen wird es nun eine Reihe von Premium-Journalismus-Inhalten, einschliesslich bisher kostenpflichtiger Inhalte, auf Facebook geben“, hiess es weiter. Das australische Parlament hatte am Vortag ein Gesetz verabschiedet, das Online-Plattformen verpflichtet, ihre mit Nachrichten generierten Werbeeinnahmen mit Medienhäusern zu teilen. Facebook hatte sich gegen das Gesetz gesträubt. (Sydney, 02:01)

VERMISCHTES

HAITI: Bei einem Gefängnisausbruch in Haiti sind nach Medienberichten mehrere Menschen getötet worden.

Darunter war demnach auch der Direktor der Anstalt in einem Vorort der Hauptstadt Port-au-Prince. Demnach flohen zahlreiche Häftlinge, nachdem am Donnerstagmittag (Ortszeit) Schüsse in dem Gefängnis zu hören waren.

Unter den Entkommenen war der AnfĂĽhrer einer als besonders brutal berĂĽchtigten Bande, wie unter anderen die US-Zeitung „Miami Herald“ unter Berufung auf einen Polizeisprecher berichtete. Demnach wurden rund 40 entkommene Häftlinge wieder gefangen. Wie viele insgesamt geflĂĽchtet waren, war zunächst ebenso unklar wie die HintergrĂĽnde des Ausbruchs. (Croix-des-Bouquets, 05:35)

GROSSBRITANNIEN: Königin Elizabeth II. (94) fühlt sich angesichts der Corona-Krise an andere schwere Pandemien erinnert.

„Ich meine, es ist ein bisschen wie eine Pest, nicht wahr?“, sagte die Queen bei einer Videokonferenz mit den Verantwortlichen fĂĽr die Impfkampagne in Grossbritannien. „Weil wir nicht nur hier das Virus haben, sondern es ĂĽberall ist, ist es ein seltsamer Kampf, den wirklich alle fĂĽhren.“

Die Monarchin lobte den gemeinsamen Einsatz gegen die Pandemie. Das GemeinschaftsgefĂĽhl erinnere sie an den Zweiten Weltkrieg. „Es ist sehr ähnlich wie damals, wissen Sie, als alle am gleichen Strang gezogen haben.“ Sie habe den Eindruck, dass die Kriegserinnerungen das heutige GemeinschaftsgefĂĽhl im Kampf gegen Corona inspiriert hätten. (London, 05:32)

KRIMINALITĂ„T: Am Donnerstagabend ist es in Olten im Kanton Solothurn zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Dabei ist es zu einer Schussabgabe gekommen.

Zunächst sei es in der Martin-Disteli-Strasse in Olten zu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen, teilte die Polizei Kanton Solothurn auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA in der Nacht auf Freitag mit. Während dieser Auseinandersetzung sei es zu einer Schussabgabe gekommen, hiess es weiter. Damit bestätigte die Polizei entsprechende Medienberichte etwa auf den Portalen „20min.ch“ beziehungsweise „blick.ch“. (Solothurn, 00:06)

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