2 März 2021

Die Nachrichtenlage um 19 Uhr

Die Schlagzeilen:

POLITIK

EUROPA: Die EU und die USA verhängen wegen der Inhaftierung des Kremlkritikers Alexej Nawalny koordiniert Sanktionen gegen ranghohe russische Staatsfunktionäre. Die von der EU beschlossenen Strafmassnahmen treffen den russischen Generalstaatsanwalt Igor Krasnow und den Chef des zentralen Ermittlungskomitees Alexander Bastrykin. Zudem richten sie sich gegen den Leiter des Strafvollzugsdienstes, Alexander Kalaschnikow, sowie den Befehlshaber der Nationalgarde, Viktor Solotow.

Vertreter der US-Regierung nannten am Dienstag zun√§chst keine Namen der Betroffenen ihrer Sanktionen. Sie betonten, die Strafmassnahmen spiegelten im Wesentlichen jene der Europ√§er wider. Man ziehe nach, um auf einem Stand zu sein. Es gebe aber auch zus√§tzliche Schritte. (Br√ľssel/Washington/Moskau, 17:36)

CORONAVIRUS – SCHWEIZ: Am Mittwochmorgen diskutiert der Nationalrat √ľber eine √Ėffnung der Restaurants, Fitnesscenter und Kultureinrichtungen am 22. M√§rz. Im Programm der Fr√ľhlingssession ist um 08:00 Uhr eine Erkl√§rung des Nationalrats mit den entsprechenden Forderungen traktandiert.

Eine Mehrheit der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) will dem Bundesrat das Heft aus der Hand nehmen und bei den Lockerungen der Corona-Massnahmen ein schnelleres Tempo anschlagen. (Bern, 17:35)

CORONAVIRUS – SCHWEIZ: Bundesrat Alain Berset hat bei einem Besuch am Flughafen Z√ľrich am Dienstag an, angek√ľndigt, dass der Bund die Kriterien f√ľr Massentests weiter lockern wolle. Auch bei der Zulassung von Selbsttests soll es vorw√§rts gehen.

„Wir wollen, dass noch mehr getestet wird“, sagte Berset an einer gemeinsamen Medienkonferenz mit der Z√ľrcher Regierungspr√§sidentin Silvia Steiner (CVP) und Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (SVP) am Flughafen Z√ľrich. (Z√ľrich, 16:58)

JEMEN: Das US-Finanzministerium hat Sanktionen gegen zwei milit√§rische Anf√ľhrer der Huthi-Rebellen im Jemen verh√§ngt. Mansur al-Saadi und Ahmed Ali Ahsan al-Hamsi kommandierten Kr√§fte, die die humanit√§re Krise im Jemen versch√§rft h√§tten, und seien verantwortlich f√ľr die Orchestrierung von Angriffen auf die Zivilbev√∂lkerung, Nachbarstaaten und Handelsschiffe in internationalen Gew√§ssern, erkl√§rte das Finanzministerium in Washington am Dienstag. Unter anderem w√ľrden etwaige Verm√∂genswerte oder Beteiligungen in den USA eingefroren und m√ľssten an die Kontrollbeh√∂rde des Finanzministeriums (OFAC) gemeldet werden.

Das Finanzministerium warf den sanktionierten Personen vor, die „destabilisierende Agenda des iranischen Regimes“ voranzutreiben und den Konflikt zu versch√§rfen, der mehr als eine Million Menschen vertrieben und das Land an den Rande einer Hungersnot gebracht habe. (Washington, 17:47)

VERMISCHTES

STEUERHINTERZIEHUNG: Zu einer Busse von sechs Millionen Franken hat das Z√ľrcher Bezirksgericht den Z√ľrcher Kunstsammler und Hotelbesitzer Urs Schwarzenbach verurteilt. Er soll 83 Kunstwerke ohne Verzollung in die Schweiz eingef√ľhrt und so Steuern von 11 Millionen Franken umgangen haben.

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Schwarzenbach die Kunstwerke zwischen 2008 und 2013 mithilfe des sogenannten Verlagerungsverfahren in die Schweiz gebracht hatte. Den Einwand des Beschuldigten, die Vorw√ľrfe seien schon verj√§hrt, beurteilte das Gericht als „nicht stichhaltig“, wie aus dem am Dienstag publizierten Urteil hervorgeht. (Z√ľrich, 17:09)

VIETNAM: Auf Reptilienfarmen in Vietnam werden Schlangen nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta von innen mit Luft aufgeblasen und dann teilweise bei lebendigem Leib geh√§utet. Die grausame Technik, die Peta auf Videos und Fotos dokumentiert hat, dient dazu, m√∂glichst viel Schlangenhaut f√ľr die Lederindustrie zu gewinnen.

„Peta hat herausgefunden, dass eine Farm in Vietnam, die Schlangenhaut f√ľr die globale Lederindustrie liefert, Schlangen schrecklichen Grausamkeiten aussetzt“, hiess es am Dienstag in einem Schreiben von Peta-Sprecherin Nirali Shah an die Deutsche Presse-Agentur. (Hanoi, 12:40)

KULTUR

KUNST: Mit der Ausstellung „Caresser la peau du ciel“ f√ľhrt das Museum Tinguely in Basel die wundersame Kunstwelt einer Familie, die unter Tattoo-Fans Star-Ruhm besitzt. Sie zeigt, dass die Familie Leu nicht nur auf der Haut kunstvolle Spuren hinterlassen kann.

Es ist eine eigen- und einzigartige Wunderwelt, welche die Besucherinnen und Besucher im zweiten Obergeschoss des Museum Tinguely empfängt: Der Ausstellungsraum ist vollgepflastert mit Bildern und Zeichnungen, mit Porträts von afrikanischen Königinnen und Madonnen, knallbunten Bildern nackter Frauen, abstrakten schwarzweissen Tuschezeichnungen, riesigen Totenschädeln, exotischen Symbolen und naturalistischen Porträtzeichnungen. (Basel, 16:33)

FERNSEHEN: Am Mittwochabend startet auf TV24 die zweite Staffel „Sing meinen Song – das Schweizer Tauschkonzert“. Um sich nach dem Singen auch in die Arme fallen zu k√∂nnen, haben Moderator Seven und seine G√§ste „die ewige Testerei“ gerne in Kauf genommen.

F√ľr das Fernsehpublikum wird es kaum erkennbar sein, doch die Corona-Pandemie hat die Macher von „Sing meinen Song“ m√§chtig auf die Probe gestellt. St√§ndig habe man in der Planungsphase umdisponieren m√ľssen und die Sendung sei auch immer mal auf der Kippe gestanden, sagte Seven am k√ľrzlichen Promotag in Z√ľrich zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA. (Z√ľrich, 16:07)

SPORT

FC BASEL: Es bleibt auch nach dem Medienauftritt von Trainer Ciriaco Sforza an dessen 51. Geburtstag im Verborgenen, was sich in der havarierten Mannschaft des FC Basel in diesen Tagen abspielt.

Sforza konterte alle Fragen mit Standardantworten. Einigermassen konkret √§usserte sich der Cheftrainer zum Meisterschaftsspiel Basel -YB vom Mittwoch. Er sagte, mit welcher taktischen Grundeinstellung er das Spiel angehen wolle und dass er „absolut“ daran glaube, dass Basel den Match gewinnen k√∂nne. (Fussball, 16:42)

ATP 500 ROTTERDAM: Stan Wawrinka scheidet am ATP-500-Turnier von Rotterdam gleich in der 1. Runde aus. Der Romand unterliegt dem Russen Karen Chatschanow 4:6, 5:7.

Die neue Tennissaison verl√§uft f√ľr den 35-j√§hrigen Stan Wawrinka bislang nicht nach Wunsch: Auf die Corona-Erkrankung w√§hrend der Vorbereitung, die Quarant√§ne in Melbourne, das freiwillige Aussteigen aus dem ersten Turnier und die Zweitrunden-Niederlage am Australian Open folgte nun eine Startniederlage in Rotterdam. In Rotterdam spielte Wawrinka zuvor meistens gut: 2015 gewann er das Turnier, 2019 (bei seiner letzten Teilnahme) erreichte er den Final. (Tennis, 16:17)

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