20 April 2021

Die Nachrichtenlage um 15 Uhr

Die Schlagzeilen:

POLITIK

CORONAVIRUS – SCHWEIZ: In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt fĂĽr Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2141 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 77 Spitaleinweisungen. (Bern, 13:32)

TSCHAD: Tschads Langzeitherrscher Idriss Déby Itno ist tot. Der Staatschef sei bei schweren Zusammenstössen mit einer Rebellengruppe an der Front gestorben, sagte am Dienstag Militärsprecher Azem Bermandoa Agouna im Staatsfernsehen.

Demnach soll Mahamane Idriss Deby, der Sohn des verstorbenen Präsidenten, die Führung einer militärischen Übergangsregierung übernehmen.

„Idriss DĂ©by Itno hat gerade seinen letzten Atemzug auf dem Schlachtfeld während der Verteidigung der territorialen Integrität genommen. Mit tiefer Bitterkeit verkĂĽnden wir dem tschadischen Volk den Tod des Marschalls des Tschads“, so Agouna. (N’Djamena, 13:59)

BAYERN: Das Rennen um die christdemokratische Kanzlerkandidatur in Deutschland ist entschieden. Nach dem klaren Votum des CDU-Vorstands hat CSU-Chef Markus Söder CDU-Chef Armin Laschet zum Kanzlerkandidaten der Union ausgerufen.

„Die WĂĽrfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union“, sagte der bayerische Ministerpräsident am Dienstag in MĂĽnchen. Söder betonte, er werde, wie angekĂĽndigt, das klare Vorstandsvotum der CDU fĂĽr ihren Parteichef akzeptieren und Laschet ohne Groll und mit voller Kraft unterstĂĽtzen. Nun gehe es darum zusammenzustehen. „Nur eine geschlossene Union kann am Ende erfolgreich sein.“ (MĂĽnchen, 13:43)

CORONAVIRUS – SCHWEIZ: In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt fĂĽr Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 2141 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 13 neue Todesfälle und 77 Spitaleinweisungen.

Vor einer Woche lag die Zahl der gemeldeten Ansteckungen bei 2241. Gleichzeitig registrierte das BAG damals zehn neue Todesfälle und 82 Spitaleinweisungen.

Die Positivitätsrate fĂĽr die vergangenen zwei Wochen lag bei 8,0 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner 331,88 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. (Bern, 13:34)

WIRTSCHAFT

CORONA – SCHWEIZ: Die Coronapandemie hat der Schweizer Gesellschaft einen Digitalisierungsschub verpasst. Besonders in den Bereichen Online-Shopping, Video-Telefonie und Streaming-Dienste ging es vorwärts.

Das geht aus dem am Dienstag publizierten Monitor „Datengesellschaft und Solidarität 2021“ der Stiftung Sanitas hervor. Bereits zum vierten Mal hat diese eine entsprechende Umfrage bei der Schweizer Bevölkerung durchfĂĽhren lassen. Dabei standen Fragen zur Akzeptanz der digitalen Transformation und möglichen EinflĂĽssen auf die gesellschaftliche Solidarität im Vordergrund. (ZĂĽrich, 11:57)

BAUCHEMIE: Der Bauchemiekonzern Sika traut sich nach einem starken Jahresauftakt mehr Umsatz und Gewinn zu. Basis dafür ist ein neuer Rekordumsatz, den die Innerschweizer im ersten Quartal 2021 erwirtschaftet haben. Die Börse freut sich.

In Zahlen ausgedrückt stieg der Umsatz von Januar bis März um 10,2 Prozent auf fast 2 Milliarden Franken. Das ist deutlich mehr, als Analysten erwartet hatten. Sika ist in allen Regionen gewachsen und hat Mitbewerbern Marktanteile abgeluchst. Gewinnzahlen wurden nicht publiziert. (Baar, 11:20)

KONJUNKTUR: In Grossbritannien ist die Arbeitslosigkeit erstmals seit gut einem Jahr gesunken. In den drei Monaten bis Februar fiel die Arbeitslosenquote gegenĂĽber den drei Monaten zuvor um 0,1 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent.

Das teilte das nationale Statistikamt ONS am Dienstag in London mit. Es ist der erste Rückgang seit Ende 2019. Verglichen mit einem Jahr zuvor lag die Arbeitslosenquote jedoch 0,9 Punkte höher. Dies ist eine Folge der Corona-Pandemie.

Im Berichtszeitraum seien 1,67 Millionen Personen ohne Job gewesen, teilte das ONS mit. Das waren 50 000 Arbeitslose weniger als in den drei Monaten zuvor, jedoch 311 000 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Während die kurzfristige Arbeitslosigkeit zurückging, stieg die Langzeitarbeitslosigkeit. (London, 10:12)

VERMISCHTES

SÜDAFRIKA: In Südafrikas Touristenmetropole Kapstadt haben Feuerwehrleute auch am Dienstag einen am Wochenende ausgebrochenen Grossbrand bekämpft.

Nachdem heftiger Wind am Montag einen Einsatz der Lösch-Hubschrauber unmöglich gemacht hatte, gingen sie am Dienstag nach Angaben der Brandbekämpfer wieder an den Start. Während die Innenstadt weiter von Rauch und Asche bedeckt war, begannen an der Universität erste Aufräumarbeiten. Sie wird nach Angaben der Verwaltung bis einschliesslich Freitag geschlossen bleiben. (Kapstadt, 11:49)

VERKEHRSUNFALL: Ein 54-jähriger Motorradfahrer hat sich am frühen Dienstagmorgen bei einem Unfall in Winterthur Töss so schwere Verletzungen zugezogen, dass er noch auf der Unfallstelle starb. Der Mann war mit einem entgegenkommenden Auto kollidiert.

Der Töfffahrer war kurz nach 5.30 Uhr auf der ansteigenden Steigstrasse in Richtung Brütten unterwegs. Nach einer Linkskurve geriet er aus bislang ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn, wie die Winterthurer Stadtpolizei in einer Mitteilung schreibt. (Winterthur, 10:55)

SPORT

EUROPEAN SUPER LEAGUE: Real Madrids Präsident Florentino Perez hat die geplante European Super League verteidigt und als notwendigen Schritt zur Rettung des Fussballs bezeichnet.

„Wenn gesagt wird: Das sind die Reichen – nein. Ich bin nicht der EigentĂĽmer von Real Madrid. Real Madrid ist ein Mitgliederverein. Alles, was ich tue, ist zum Wohl des Fussballs. Jetzt machen wir dies, um den Fussball zu retten, der sich in einer kritischen Situation befindet“, sagte der als Chef der neuen European Super League auserkorene Spanier in einem TV-Interview, ĂĽber das die spanische Sport-Zeitung „Marca“ berichtete. (Fussball, 09:07)

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