2 März 2021

Die Nachrichtenlage um 15 Uhr

Die Schlagzeilen:

POLITIK

CORONAVIRUS – SCHWEIZ: In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt f√ľr Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von 24 Stunden 1130 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 16 neue Todesf√§lle und 57 Spitaleinweisungen.

Die Positivit√§tsrate f√ľr die vergangenen zwei Wochen lag bei 4,9 Prozent. Im gleichen Zeitraum wurden pro 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner 160,29 laborbest√§tigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 19. Februar bei 1,06. (Bern, 14:30)

CORONAVIRUS – SCHWEIZ: Am Mittwochmorgen diskutiert der Nationalrat die √Ėffnung der Restaurants, Fitnesscenter und Kultureinrichtungen am 22. M√§rz. Im Programm der Fr√ľhlingssession ist um 8 Uhr eine Erkl√§rung des Nationalrats mit den entsprechenden Forderungen traktandiert.

Eine Mehrheit der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) will dem Bundesrat das Heft aus der Hand nehmen und bei den Lockerungen der Corona-Massnahmen ein schnelleres Tempo anschlagen. Am Mittwochmorgen befindet der Nationalrat, ob er sich hinter die dringliche Erkl√§rung seiner Kommission stellt und den Bundesrat √ľbersteuern will. Der Entscheid in der Wirtschaftskommission fiel knapp mit aus – mit 12 zu 11 Stimmen. (Bern, 14:03)

√ĖSTERREICH: √Ėsterreich will sich bei Impfstoffen gegen das Coronavirus nicht mehr auf die EU verlassen. Die Europ√§ische Arzneimittelagentur sei zu langsam bei den Zulassungen f√ľr Impfstoffe, erkl√§rte Kanzler Sebastian Kurz am Dienstag in Wien.

√Ėsterreich werde deshalb eng mit D√§nemark und Israel bei der Erforschung und Produktion von Impfstoffen der zweiten Generation gegen m√∂gliche Virus-Varianten zusammenarbeiten, so Kurz im Vorfeld eines f√ľr Donnerstag geplanten Israel-Besuchs. (Wien, 12:47)

NIGERIA: Hunderte verschleppte Schulmädchen aus dem westafrikanischen Staat Nigeria sind wieder in Freiheit.

„Die M√§dchen wurden freigelassen“, sagte am Dienstag der Sicherheitsminister der Zamfara-Provinz, Abubakar Dauran, der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte Gouverneur Bello Muhammad Matawalle die Freilassung von 279 Sch√ľlerinnen im Kurznachrichtendienst Twitter verk√ľndet.

Pr√§sident Muhammadu Buhari schrieb auf Twitter: „Diese Nachricht bringt grosse Freude: Ich freue mich, dass ihr Leiden gl√ľcklich ohne Zwischenfall endete.“ Polizei und Milit√§r w√ľrden die T√§ter verfolgen. Sie br√§uchten aber die Unterst√ľtzung der Bev√∂lkerung, um solchen Verschleppungen endlich ein Ende zu bereiten. (Lagos, 10:25)

WIRTSCHAFT

MASCHINENINDUSTRIE: Der Industriekonzern Oerlikon hat im Jahr 2020 einen tieferen Umsatz erzielt und eine geringere Produktivität ausgewiesen. Insbesondere der Bereich Oberflächentechnik litt unter der Corona-Pandemie und der Schwäche der Automobil und Luftfahrtindustrie.

Das Schlussquartal zeigte jedoch klare Verbesserungen und einen „starke Jahresendnachfrage“, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Umsatz sank im abgelaufenen Gesch√§ftsjahr um rund 13 Prozent auf 2,26 Milliarden Franken und der Auftragseingang um 14 Prozent auf 2,24 Milliarden. (Z√ľrich, 09:57)

AUTOINDUSTRIE: F√ľr die Schweizer Neuwagenh√§ndler war 2020 ein schwieriges Jahr und auch 2021 l√§uft nur schleppend an. Nun hofft die Branche auf neue Impulse durch die Wiederer√∂ffnung der Verkaufsr√§ume.

Das schlecht gelaufene Corona-Jahr 2020 findet f√ľr die Schweizer Autobranche auch in diesem Jahr bisher eine Fortsetzung. Im Februar hat die Anzahl neu zugelassener Autos gegen√ľber dem Vorjahresmonat erneut abgenommen. Mit nur 16’131 neuen Personenwagen wurden laut einer Mitteilung des Importverbands Auto-Schweiz im Vergleich zum noch kaum durch Corona belasteten Februar 2020 insgesamt knapp 3’000 Fahrzeuge weniger immatrikuliert. (Bern, 09:24)

VERMISCHTES

VIETNAM: Auf Reptilienfarmen in Vietnam werden Schlangen nach Angaben der Tierschutzorganisation Peta von innen mit Luft aufgeblasen und dann teilweise bei lebendigem Leib geh√§utet. Die grausame Technik, die Peta auf Videos und Fotos dokumentiert hat, dient dazu, m√∂glichst viel Schlangenhaut f√ľr die Lederindustrie zu gewinnen.

„Peta hat herausgefunden, dass eine Farm in Vietnam, die Schlangenhaut f√ľr die globale Lederindustrie liefert, Schlangen schrecklichen Grausamkeiten aussetzt“, hiess es am Dienstag in einem Schreiben von Peta-Sprecherin Nirali Shah an die Deutsche Presse-Agentur. (Hanoi, 12:40)

STEUERHINTERZIEHUNG: Zu einer Busse von sechs Millionen Franken hat das Z√ľrcher Bezirksgericht den Z√ľrcher Kunstsammler und Hotelbesitzer Urs Schwarzenbach verurteilt. Er soll 83 Kunstwerke ohne Verzollung in die Schweiz eingef√ľhrt und so Steuern von 11 Millionen Franken umgangen haben.

Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Schwarzenbach die Kunstwerke zwischen 2008 und 2013 mithilfe des sogenannten Verlagerungsverfahren in die Schweiz gebracht hatte. Den Einwand des Beschuldigten, die Vorw√ľrfe seien schon verj√§hrt, beurteilte das Gericht als „nicht stichhaltig“, wie aus dem am Dienstag publizierten Urteil hervorgeht. (Z√ľrich, 10:49)

GROSSBRITANNIEN: Wenn Queen Elizabeth II. sich die k√ľnftige K√∂nigin basteln k√∂nnte, w√ľrde sie vermutlich gar nicht lange √ľberlegen. Denn die perfekte Kandidatin steht l√§ngst bereit: Herzogin Kate, Ehefrau des Queen-Enkels William.

Die 39-J√§hrige bietet so gut wie alles, was die Monarchin von der Gattin des k√ľnftigen Staatsoberhauptes – der „Queen Consort“, also K√∂nigsgemahlin – erwartet.

Kate ist liebevolle Ehefrau und Mutter, f√§llt mit Liebensw√ľrdigkeit und charmantem L√§cheln auf, hat keine All√ľren und zeigt hohen Einsatz f√ľr die Gemeinschaft. Catherine Middleton, so ihr M√§dchenname, stellt ihr Leben ganz in den Dienst der „Firma“, wie die k√∂nigliche Familie genannt werden. (London, 10:30)

KULTUR

NEUE AUSSTELLUNG: Von Lust bis Ekel – beim Thema Fleisch scheiden sich die Geister. Mit „Fleisch – Eine Ausstellung zum Innenleben“ ist die Nationalbibliothek der Entwicklung des Verh√§ltnisses der Gesellschaft zu Fleisch nachgegangen.

Der Konsum von Fleisch hat sich in der Schweiz in den letzten 150 Jahren stark gewandelt, wie die Nationalbibliothek am Dienstag mitteilte. Fragen nach Gesundheit, Tierwohl und Umwelt seien aufgekommen: Was steckt im Fleisch? Wo liegt seine Vergangenheit? Und wie schmeckt das Fleisch der Zukunft? (Bern, 12:18)

KULTUR: Das Aargauer Kunsthaus zeigt in seiner neuen Ausstellung rund 60 Zeichnungen der Aargauer K√ľnstlerin, Forscherin und und Heilkpraktikerin Emma Kunz. In der Ausstellung „Kosmos Emma Kunz“ sind auch bislang noch nie pr√§sentierte Werke zu sehen.

Emma Kunz zeichnete ihre grossformatigen Arbeiten auf Millimeterpapier. Sie nutzte dazu Pendel, Zirkel und Lineal. So geordnet und pr√§zis die Zeichnungen sind, so endlos sind die Demensionen dahinter: Die Arbeiten verweisen auf die Verbindung zu den hellseherischen F√§higkeiten sowie auf Emma Kunz‘ ganzheitlichen Ansatz, Mensch, Natur und Kunst als etwas Zusammenh√§ngendes zu verstehen. (Aarau, 11:00)

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