11 April 2022

Tausende auf der Flucht nach Tropensturm auf den Philippinen

Auf den Philippinen hat der erste Tropensturm des Jahres gew├╝tet. „Megi“ habe seit dem Wochenende ├ťberflutungen und Erdrutsche ausgel├Âst und bereits mehr als 17 000 Menschen in die Flucht getrieben, teilten die Beh├Ârden am Montag mit. Mindestens ein Mensch kam ums Leben.

Der 83-J├Ąhrige sei in der Provinz Davao de Oro – fast 1000 Kilometer s├╝dlich der Hauptstadt Manila – in den Wassermassen ertrunken, teilte der Katastrophenschutz mit. „Es gibt Berichte ├╝ber weitere Opfer, aber wir warten noch auf die offizielle Zahl und Angaben unserer regionalen Kollegen“, sagte der Sprecher Mark Timbal.

Der Tropensturm, auf den Philippinen „Agaton“ genannt, war am Sonntag mit B├Âen von bis zu 105 Kilometer pro Stunde an der Ostk├╝ste des Inselstaates auf Land getroffen. Der Schiffsverkehr wurde eingestellt, mehr als 1100 Menschen strandeten in verschiedenen H├Ąfen des Landes. Mittlerweile habe sich der Sturm abgeschw├Ącht, hiess es.

Die Philippinen werden jedes Jahr von durchschnittlich etwa 20 Taifunen heimgesucht. Der bisher schlimmste Sturm „Haiyan“ hatte im November 2013 mehr als 6300 Menschen das Leben gekostet. Ende vergangenen Jahres hatte der Taifun „Rai“ schwere Verw├╝stungen angerichtet, ├╝ber 400 Menschen starben.

(text:sda/bild:unsplash)