20 November 2022

Perrez sieht leichte Fortschritte nach Ende der Weltklimakonferenz

Die Weltklimakonferenz hat nach Ansicht des Schweizer Delegationsleiters, Franz Perrez, nur leichte Fortschritte in der Klimapolitik gebracht. Es habe sich gezeigt, dass die Kritik nach der ersten Verhandlungswoche berechtigt gewesen sei.

Es habe nun Fortschritte gegeben, sagte Perrez am fr├╝hen Sonntagmorgen gegen├╝ber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Namentlich erw├Ąhnt er die Schaffung eines Fonds zur Entsch├Ądigung der ├Ąrmsten L├Ąnder f├╝r die Folgen der Klima-Erw├Ąrmung.

Die Schweiz habe bei der Diskussion ├╝ber einen solchen Fonds eine wichtige Rolle gespielt. Das gelte auch f├╝r die Debatte um technische Regeln bei Marktverhandlungen. Dabei geht es unter anderem um den Handel mit Emissions-Zertifikaten.

Als weiteren Punkt erw├Ąhnte Perrez den schrittweisen Ausstieg aus der Kohle, der von der Schweiz unterst├╝tzt worden sei. In welcher H├Âhe die Mittel f├╝r den Fonds ausfallen werden, sei v├Âllig offen, so Perrez weiter. Das gelte auch f├╝r den Anteil der Schweiz am Fonds.

Der Fonds sei Teil eines gr├Âsseren Mosaiks an Beschl├╝ssen. Es gehe nun darum, die Details zu erarbeiten. Die Konferenz verabschiedete ein Arbeitsprogramm mit dem Ziel, dass die globalen Emissionen weiter sinken.

(text:pd/bild:archiv)