25 Dezember 2021

Papst kritisiert Wegsehen bei weltweiten Konflikten

Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft an die Gl├Ąubigen das Wegsehen kritisiert und ein Ende von Krieg und h├Ąuslicher Gewalt gefordert. In der ganzen Welt gebe es immer noch viele Konflikte, Krisen und Widerspr├╝che, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Samstag in Rom. “Sie scheinen nie zu enden, und wir nehmen sie kaum noch wahr”, so der 85-J├Ąhrige.

Der Pontifex ging auf Krisenschaupl├Ątze wie in Syrien, ├äthiopien, Afghanistan, im Jemen oder der Ukraine ein. “Wir riskieren den Schrei des Schmerzes und der Verzweiflung vieler unserer Br├╝der und Schwestern nicht zu h├Âren”, sagte der Argentinier von der Loggia des Petersdoms zu den Hunderten Menschen auf dem verregneten Petersplatz. Er bef├╝rchte, dass die Bereitschaft zum Dialog fehle. Ausserdem betete er f├╝r Frauen, die in der Corona-Pandemie Opfer von Gewalt wurden und f├╝r missbrauchte Kinder sowie f├╝r die ├älteren, die einsam seien.

Im Anschluss spendete Franziskus den traditionellen Segen “Urbi et Orbi” (Der Stadt und dem Erdkreis). Damit erl├Ąsst der Papst den Gl├Ąubigen die Strafen f├╝r ihre S├╝nden.

(text&bild:sda)