15 MĂ€rz 2022

Novartis setzt Investitionen und Marketing in Russland aus

Der Basler Pharmakonzern Novartis will vorlĂ€ufig keine Investitionen mehr in Russland tĂ€tigen. Novartis will die Ukraine unter anderem mit Medikamentenspenden unterstĂŒtzen.

“Wir haben beschlossen, jegliche Investitionen in Russland auszusetzen und alle kommerziellen MarketingaktivitĂ€ten sowie alle wissenschaftlichen Veranstaltungen, die von uns oder von externen Parteien organisiert werden, einzustellen”, teilte Novartis am Dienstagabend mit.

Man setze sich zwar weiterhin dafĂŒr ein, dass Patienten in allen LĂ€ndern, in denen Novartis tĂ€tig ist, Zugang zu Medikamenten erhielten. “Gleichzeitig sind wir darauf bedacht, die neuen internationalen Sanktionen gegen Russland einzuhalten”, heisst es weiter im Statement.

Wie bereits vor ein paar Tagen mitgeteilt, will Novartis die humanitĂ€ren BemĂŒhungen in der Ukraine unterstĂŒtzen und eine erste Spende in Höhe von 3 Millionen US-Dollar leisten. Novartis werde auch wichtige Medikamente, darunter Antibiotika, fĂŒr die Ukraine spenden.

“Wir sind uns bewusst, dass sich die derzeitige Situation schnell Ă€ndert, und werden daher mit Partnern und Nichtregierungsorganisationen vor Ort zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Patienten die lebenswichtigen Medikamente erhalten, auf die sie sich verlassen können”, heisst es im heutigen Statement.

Novartis werde zudem auch weiterhin sicherstellen, “dass die Menschen in der Ukraine die entscheidende UnterstĂŒtzung erhalten, die sie jetzt und in Zukunft brauchen”, schreibt der Pharmakonzern.

(text&bild:sda)