1 Januar 2022

FĂ€hndrich und Hediger laufen in die Top Ten

Nadine FÀhndrich und Jovian Hediger stossen am Samstag beim Sprint in klassischer Technik in Oberstdorf anlÀsslich der 4. Etappe der Tour de Ski in die Halbfinals vor.

Die Zentralschweizerin verpasste an jener StÀtte, wo sie vor einem knappen Jahr an den Weltmeisterschaften auf derselben Strecke mit den Skating-Latten WM-Silber im Team-Sprint gewonnen hatte, den Endlauf wegen eines Wacklers im Halbfinal in der Abfahrt zum Ziel. Diese Unsicherheit nahm ihr der Schwung. Mehr als Platz 4 im Halbfinal-Lauf und der 8. Schlussrang lag danach nicht mehr drin.

Auch Hediger, im Gegensatz zu Nadine FĂ€hndrich klassisch stĂ€rker einzustufen als auf den Skating-Ski, belegte den 8. Rang. FĂŒr den Westschweizer wird noch ein Partner fĂŒr den Team-Sprint an den Olympischen Spielen in Peking gesucht, wo diese Disziplin klassisch gelaufen wird. In Oberstdorf drĂ€ngte sich keiner auf. Zweitbester Schweizer war Cyril FĂ€hndrich im 38. Rang.

Die Tour-Leaderin Jessie Diggins, Siegerin des Sprints zum Auftakt in Lenzerheide, schied im Viertelfinal unverschuldet durch Sturz aus. Ausgerechnet Frida Karlsson löste mit einem ĂŒbereilten Spurwechsel das Chaos aus. Die Co-Favoritin aus Schweden wurde nach diesem klaren Foul nicht nur mit RĂŒckversetzung auf Platz 30 bestraft, sondern erhielt im Gesamtklassement noch 3 Minuten aufgebrummt. Den prestigetrĂ€chtigen Overall-Sieg kann die junge Schwedin erst ab dem kommenden Jahr verwirklichen. In FĂŒhrung liegt neu die Russin Natalia Neprjajewa.

Im Gesamtklassement der MÀnner baute Johannes Hösflot Klaebo den Vorsprung aus. Der Norweger gewann den Sprint souverÀn, Alexander Bolschunow verpasste den Final-Vorstoss um zwei Hundertstel. In der Tour-Wertung liegt der Russe bereits 1:19 Minuten im Hintertreffen.

(text:sda/bild:keystone)