28 September 2021

M├╝rren: 78. Internationale Inferno-Rennen ausverkauft

Die limitierten 1850 Startpl├Ątze der Abfahrt w├Ąhrend der 78. Internationalen Inferno-Rennen vom 19. ÔÇô 22. Januar 2022 sind ausverkauft. Zahlreiche ehemalige Siegerinnen und Sieger k├Ąmpfen um einen weiteren Exploit. Die Konkurrenz aus dem In- und Ausland ist gross. Die Austragung bedarf einer gesundheitspolizeilichen Bewilligung durch das Regierungsstatthalteramt Interlaken.

Die 78. Internationalen Inferno-Rennen 2022 sind ausverkauft. Auch in diesem Jahr gingen erneut deutlich ├╝ber 2100 Anmeldungen f├╝r die limitierten 1850 Startpl├Ątze der Abfahrt ein. Das Teilnehmerfeld zeigt sich wiederum illuster: Bei den Damen hat die Lokalmatadorin Marianne Rubi nach 8 Siegen den R├╝cktritt erkl├Ąrt. An w├╝rdiger Nachfolge mangelt es jedoch nicht. Am Start stehen mit Zweifachsiegerin Nadine Z├╝ger-M├Ąchler und Vierfachsiegerin Nicole Eiholzer-B├Ąrtschi gleich zwei ehemalige Siegerinnen in der Pole Position bereit. Bei den Herren stehen mehrere ehemalige Sieger auf der Startliste und k├Ąmpfen um den erneuten Ruhm: Vorjahressieger Ruedi Brawand aus Grindelwald, der dreifache Abfahrtssieger Matthias Salzmann aus Naters sowie Flavio In-Albon, der Sieger von 2017, der im Folgejahr auf der H├Âhel├╝cke schwer st├╝rzte. Auch in der Inferno-Super-Kombination zeichnet sich die Fortsetzung eines langj├Ąhrigen Duells ab. Der sechsfache Gesamtsieger und Titelverteidiger Oliver Zurbr├╝gg aus Lauterbrunnen und der vierfache Sieger Matthias Salzmann stehen sich erneut gegen├╝ber.

In das Geschehen eingreifen werden zwei ehemalige erfolgreiche Skicross-Weltcupfahrer: Richard Spalinger, der Weltcup-Podest Fahrer 2008 in Flaine (FRA) und Conradign Netzer, dreifacher Podest-Fahrer im Skicross Weltcup und Schweizer Meister 2011 im Skicross. Beide Fahrer haben 2010 an den Olympischen Spielen in Vancouver (CAN) teilgenommen. Ebenso erneut am Start ist Philippe Steiner mit seinem Team Deaf-Racer. Steiner und seine Team-Kollegen bestreiten das Abfahrtsrennen taub.

Konkurrenz werden die Titelverteidiger auch aus ├ľsterreich erhalten. Josef ┬źPepi┬╗ Strobl nimmt zum ersten Mal an der Inferno-Abfahrt teil. Er errang in seiner Skifahrer-Karriere sieben Weltcup Siege und 22 Podest-Pl├Ątze und geh├Ârt damit zu den erfolgreichsten Skirennfahrern im Nachbarland. So hat er auch den Weissen Ring, das ├Âsterreichische Pendant zum Inferno-Rennen in Lech, dreimal in Folge gewonnen. Starten wird Strobl im Doppelmayr Racing Team, welches als Favorit f├╝r den Sieg in der Mannschaftswertung gehandelt wird. Des Weiteren werden mit Mathias Gorbach und Ricardo R├Ądler zwei weitere Seriensieger der ├Âsterreichischen Volksskirennen mit Chancen auf den Tagessieg im Team mitfahren.

Auch der ehemalige Formel-1-Weltmeister und zweiundzwanzigfache Formel-1-Sieger Damon Hill wird in der kommenden Ausgabe voraussichtlich noch einmal an den Start gehen. Dabei wird es zum Duell mit seinem ehemaligen Formel-1 Konkurrenten, dem dreifachen Grand Prix Sieger Johnny Herbert kommen, welcher sich ebenfalls f├╝r das Abfahrtsrennen angemeldet hat. Aussenseiter-Chancen werden dem ambitionierten Rennfahrer Shintaro Kaneko aus Japan zugesprochen. Der 44-j├Ąhrige startet im Team Bartgeier mit Kollegen aus der Schweiz und ├ľsterreich.

Nach heutigem Kenntnisstand muss die Austragung der 78. Internationalen Inferno-Rennen durch den Kanton Bern bewilligt werden. Das Unternehmen hat berichtet. Grossveranstaltungen ben├Âtigen eine gesundheitspolizeiliche Bewilligung, die in diesem Fall das zust├Ąndige Regierungsstatthalteramt Interlaken erteilt. Das OK steht in Kontakt, ein definitiver Entscheid steht noch aus. Aus diesem Grund k├Ânnen die Teilnehmer erst im Dezember 2021 ├╝ber den genauen Ablauf der Startnummernausgabe, allf├Ąllige COVID-Testcenter und das Detail-Programm orientiert werden.

(text:pd/bild:beo)