18 Februar 2021

Mitholz: Vigier sieht keinen Zusammenhang zum Fischsterben

Die Steinbruchbetreiberin Vigier hat ├╝ber die ersten Ergebnisse zu ihren eigenen Untersuchungen zum Umweltskandal Blausee informiert.┬á Die Betreiberin schreibt, dass von 2012 bis 2020 bei ihr┬á zum weitaus gr├Âssten Teil verschiedenen Materialkategorien angeliefert wurden, die als unverschmutz deklariert wurden. „Gleisaushub von st├Ąrker verschmutzten Kategorien wurde ordnungsgem├Ąss in daf├╝r geeignete Deponien transportiert und dort entsorgt“, gibt die Steinbruchbetreiberin Vigier weiter bekannt. Jedoch habe Vigier Anhaltspunkte daf├╝r, dass von der Firma TGC in der Vergangenheit angeliefertes Material von dieser zumindest teilweise nicht korrekt deklariert wurde und die TGC Vigier ├╝ber die Herkunft und die Beschaffenheit des Materials get├Ąuscht habe. Das von TGC angelieferte verschmutzte Material sei noch immer im Steinbruch eingebaut, schreibt Vigier weiter. Aus diesem Grund stehe man mit dem kantonalen Amt f├╝r Wasser und Abfall in engem Kontakt, um diesbez├╝glich das weitere Vorgehen zu definieren. Vigier pr├╝fe auch rechtliche Schritte gegen das Unternehmen TGC und deren Organe, heisst es weiter.

Seit 2020 nimmt die Steinbruchbetreiberin an verschiedenen Stellen regelm├Ąssig Wasserproben. „Die Analysen dieser Proben haben stets unbedenkliche Werte ergeben“, gibt Vigier weiter bekannt. Ein Zusammenhang zwischen den T├Ątigkeiten im Steinbruch und dem Fischsterben der Fischzucht Blausee schliesst Vigier weiterhin aus.