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Mitholz: Gemeinde soll nicht zum Geisterdorf werden

Anfangs Dezember informierte Bundesrätin Viola Amherd die Bevölkerung, dass sie ihre Heimat für zehn Jahre verlassen müssen. Alle sind sich einig, die Munitionsrückstände müssen weg. Bei den für die Räumung beschlossenen Massnahmen sind aber nicht alle gleicher Meinung. Ein Teil des Gesamtkonzepts zur Räumung des Munitionslager beinhaltet die Evakuation der gesamten Bevölkerung über mindestens zehn Jahre. Rund ein Drittel der Mitholzerinnen und Mitholzer wenden sich nun mit einem offenen Brief an Bundesrätin und Departementschefin für Verteidigung und Bevölkerungsschutz, Viola Amherd. Sie fordern, dass die zehnjährige Dorfevakuation nochmals überprüft werde, zudem verlangen sie Einblick in die geprüften Szenarien. Die 60 Mitholzerinnen und Mitholzer möchten ihre Perspektiven einbringen, den der Schock sitzt tief. Mitholz bedeute mehr als nur ein Zuhause, es sei ihre Heimat und ein Stück ihrer Identität. Viele leben dort bereits seit viele Generationen. Die Räumung begrüssen die Mitholzerinnen und Mitholzer, sind jedoch mit den vorliegenden Rahmenbedingungen nicht einverstanden. Mitholz soll nicht zu einem Geisterdorf werden, das sei ihr grosser Wunsch.