21 Juni 2022

Mindestens ein Toter bei schwerem Unwetter in Bayern (D)

Im deutschen Bundesland Bayern ist bei einem schweren Unwetter mindestens ein Mensch gestorben. Wie das Landratsamt im oberbayerischen Freising am Montagabend auf Facebook mitteilte, wurde ein Mensch zudem schwer verletzt, ein weiterer werde vermisst.

Der Raum um das 60 Kilometer nordöstlich von MĂŒnchen gelegene Moosburg sei zeitweise „flĂ€chendeckend“ ohne Strom gewesen, da zahlreiche Leitungen zerstört worden seien.

Laut einer Sprecherin der fĂŒr das Gebiet zustĂ€ndigen Stadtwerke MĂŒnchen waren zunĂ€chst rund 13’000 Haushalte ohne Strom, nachdem am Montagnachmittag nahe Moosburg mehrere Hochspannungsleitungen durch einen Gewittersturm beschĂ€digt worden waren. Um 22.00 Uhr sei Moosburg wieder an das Hochspannungsnetz angeschlossen worden, nun wĂŒrden Kunden nach und nach wieder Strom erhalten.

Das Landratsamt Freising rechnet aber damit, dass die StromausfĂ€lle teilweise „voraussichtlich noch bis in die Nacht“ andauern werden. Laut dem Landratsamt Freising ist das Technische Hilfswerk (THW) mit Notstromaggregaten im Einsatz und versorgt vom Stromausfall betroffene Altenheime. Die Feuerwehr könne in Moosburg im Notfall „ĂŒber die Sirenen-Auslösung am GerĂ€tehaus/Rathaus“ alarmiert werden. Die betroffene Bevölkerung solle ihren Stromverbrauch ĂŒber Akkus und Batterien „auf das Nötigste“ reduzieren.

Heftige Unwetter betrafen laut Bayerischem Rundfunk auch Niederbayern. Auf dem Gebiet des Regierungsbezirks sei nach Polizeiangaben ein Dutzend BĂ€ume eingestĂŒrzt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte am spĂ€ten Montagabend fĂŒr die Nacht auf Dienstag noch vor starken Gewittern in Teilen SĂŒdbayerns.

(text:sda/bild:unsplash)