14 April 2022

Messanlage auf dem Jungfraujoch wird modernisiert

Wird bei einem Unfall RadioaktivitĂ€t freigesetzt, etwa bei einem Kernkraftwerk, so wird die RadioaktivitĂ€t zu einem grossen Teil in die AtmosphĂ€re abgegeben. Um allfĂ€llige Schutzmassnahmen fĂŒr die Bevölkerung zu bestimmen, mĂŒssen im Ernstfall die Zusammensetzung, das Ausmass und die Lage einer solchen radioaktiven Wolke frĂŒhzeitig erfasst werden. DafĂŒr sind Proben von höheren Luftschichten notwendig. Das Bundesamt fĂŒr Gesundheit (BAG) betreibt dazu MessgerĂ€te auf dem Jungfraujoch. Diese GerĂ€te erreichen heute nicht mehr die notwendige Empfindlichkeit, um auch geringste Spuren von RadioaktivitĂ€t zu erkennen. Das Messsystem wird deshalb modernisiert. Es wird anschliessend hundertfach empfindlicher sein als das bisherige.

(text.pd/bild:beo)