14 Januar 2021

Madrid rechnet mit 1,4 Milliarden Euro Schaden durch Wintereinbruch

Der BĂŒrgermeister der spanischen Hauptstadt Madrid, JosĂ© Luis MartĂ­nez AlmĂ©ida, hat die geschĂ€tzten SchĂ€den durch den heftigen Wintereinbruch mit rund 1,4 Milliarden Euro angegeben. Diese Zahl umfasse Einnahmeverluste der Wirtschaft und SchĂ€den an der Infrastruktur.

Die Millionenmetropole kĂ€mpfte am Donnerstag weiter mit den Folgen des „Jahrhundert-Schnees“ vom Wochenende und einer anschliessenden KĂ€ltewelle, wie die Nachrichtenagentur Europa Press meldete.

Viele Strassen waren auch fĂŒnf Tage nach dem Ende der heftigsten SchneefĂ€lle seit mindestens 50 Jahren kaum bis gar nicht passierbar. Da die Schneemassen nicht schnell genug weggerĂ€umt werden konnten, verwandelten sie sich durch den strengen Frost in harte Eisschichten, die nur mit MĂŒhe zu beseitigen waren.

In der Region Madrid sanken die Temperaturen in der Nacht zu Donnerstag in Aussenbezirken wieder auf bis zu minus zwölf Grad. FĂŒr die kommende Woche wurde milderes Wetter erwartet.