28 September 2021

KrankenkassenprÀmien sinken im Mittel um 0,2 Prozent

Die KrankenkassenprÀmien sinken nÀchstes Jahr erstmals seit 2008, im Mittel um 0,2 Prozent. Je nach Kanton können die DurchschnittsprÀmien dabei um 1,4 Prozent ansteigen, oder aber um 2,1 Prozent tiefer ausfallen. Die Auswirkungen der Coronakrise sind noch unklar.

Die Belastung der Schweizer Haushalte durch die KrankenkassenprĂ€mien sinke 2022 deutlich, heisst es in einer Mitteilung des Bundesamtes fĂŒr Gesundheit (BAG) vom Dienstag. Dies sei auf einen RĂŒckgang der mittleren PrĂ€mie um 0,2 Prozent und einen Reserveabbau im Umfang von 1,2 Prozent dieser mittleren PrĂ€mie zurĂŒckzufĂŒhren.

2022 belÀuft sich die mittlere MonatsprÀmie auf 315.30 Franken, das entspricht im Vergleich zu 2021 einer Senkung um 0,2 Prozent. Seit 2011 ist die mittlere PrÀmie im Durchschnitt jÀhrlich um 2,4 Prozent angestiegen, seit Inkrafttreten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 1996 betrug die jÀhrliche Erhöhung sogar 3,5 Prozent.

Die mittlere PrĂ€mie fĂŒr Erwachsene (373.80 Franken) und junge Erwachsene (263.80 Franken) sinkt gegenĂŒber dem vergangenen Jahr um 0,3 Prozent beziehungsweise 1 Prozent. Die PrĂ€mie fĂŒr Kinder sinkt leicht um 0,3 Prozent und betrĂ€gt 99.60 Franken. Die Prognosen zeigen zudem eine Senkung der mittleren PrĂ€mie in mehr als der HĂ€lfte der Kantone.

(text:sda/bild:unsplash)