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Konolfingen und Umgebung: Pestizidrückstände im Wasser

Der Wasservebund hat im Februar 2020 die beiden Abbauprodukte von Chlorothalonil, M4 (R471811) und M12 (R417888) für die Wasserfassungen in Stalden (Grundwasserpumpwerk) und Gmeis (Quell­wasserpumpwerk) sowie für die untere und obere Druckzone (Leitungsnetz) in Konolfingen überprüfen las­sen. Dabei hat sich gezeigt, dass der Grenzwert in mehreren Proben überschritten wurde. Der Verwaltungsratsausschuss der Wasserverbund Kiesental AG hat diesen Befund zur Kennt­nis genommen und folgende Massnahmen beschlossen: Kurzfristig wird der Wasserbezug in der Versorgungszelle Bowil-Zäziwil-Grosshöchstetten für die Versorgungszelle Konolfingen erhöht zu Lasten des Wasserbezuges aus dem Gmeis und von Stalden, damit kann zumindest der Wert von bisher relevanten Metaboliten gesenkt wer­den. Mittelfristig, d.h. bis 2021 sollen neue Quellgebiete erschlossen bzw. saniert werden, um Grundwasser mit einem zu hohen Pestizidrückstand zu substituieren. In der Zwischenzeit realtiviert der Wasservebund aber: «Eine unmittelbare Gesundheitsgefährdung aufgrund von Chlorothalonil-Meta­boliten besteht nicht – Konsumentinnen und Konsumenten können Trinkwasser weiter­hin konsumie­ren».