1 Juli 2021

Kinder mit Schutzbedarf werden effizienter aus einer Hand unterst├╝tzt

Der Kanton Bern will Kinder und Jugendliche mit besonderem F├Ârder- und Schutzbedarf k├╝nftig effizienter und aus einer Hand unterst├╝tzen. Das ist das Ziel des neuen Gesetzes ├╝ber die Leistungen f├╝r Kinder mit besonderem F├Ârder- und Schutzbedarf (KFSG), das der Grosse Rat am 3. Dezember 2020 verabschiedet hat. Mit zwei Verordnungen regelt der Regierungsrat nun die Steuerung und Finanzierung der Leistungen sowie die Bewilligung und Aufsicht ├╝ber die Angebote. Das neue Recht tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.

Neu erhalten alle Pflegeeltern ihre Abgeltung direkt durch den Kanton. Dieser ├╝bernimmt auch die Abrechnung der Sozialversicherungsbeitr├Ąge. Schliesslich wird auch die Kostenbeteiligung der Eltern oder anderer unterhaltspflichtiger Personen einheitlich geregelt. Die f├╝hre dazu, dass die Finanzierung Fairer und Transparenter wird, erkl├Ąrt die zust├Ąndige Regierungsr├Ątin, Evi Allemann, gegen├╝ber Radio BeO.

Die Verantwortung wird von derzeit vier Direktionen allein der Direktion f├╝r Inneres und Justiz ├╝bertragen. Mit der neuen Angebotssteuerung w├╝rden die Kinder und Jugendliche mit besonderem F├Ârder- und Schutzbedarf k├╝nftig noch besser unterst├╝tzt, so Evi Allemann. Aktuell g├Ąbe es an gewissen Orten zu wenig Pflegefamilien oder Institutionen. Durch die neue Organisation w├╝rden die Angebotsl├╝cken besser erkannt und geschlossen werden k├Ânnen.

Gesetz und Verordnungen treten am 1. Januar 2022 in Kraft.

(text:pd&chl/bild:unsplash)