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Kanton: Regierungsrat zeigt Verständnis für die Situation der Gastronomie

Wenige Branchen werden von der Coronapandemie derart getroffen wie die Gastronomie. Die Stühle der Berner Gastronomie müssen wegen den Coronamassnahmen oben bleiben – die Betriebe sind zu. Der kantonale Branchenverband GastroBern kritisert in einem Offenen Brief, dass die Kriterien für Härtefallgesuche für Berner Betriebe ein “Affront” gegen das gastgewerbe sei. Es werde kaum einen Betrieb geben, der die Kriterien, wie zum Beispiel einen Umsatzrückgang von 40% vorweisen könne, erfüllt, besonders, wenn die Kurzarbeitsentschädigung – so die Annahme von GastroBern – auf dem Umsatz gerechnet werde.

Der Berner Regierungsrat hat nun auf den offenen Brief reagiert und zeigt Verständnis, schiebt aber die Verantwortung dem Bund zu: Dem Kanton Bern fehle nämlich die gesetzliche Grundlage um von den Bundesvorgaben bezüglich den Härtefällen abzuweichen. Er wolle aber, falls der Bundesrat am 13. Januar Lockerungen für die Härtefällhilfe beschliesst, diese so rasch wie möglich umsetzen. Auch sei die Annahme, dass die Kurzarbeitsentschädigungen bei der Berechung der Umsatzeinbussen aufgerechnet werden, falsch, schreibt der Kanton.