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Kanton: Regierungsrat will Forstschutz prüfen

Die Wälder im Kanton Bern sind unter Druck: Trockene Sommer und aufgrund der milden Wintern, Schädlinge. In einer Motion im Bernischen Grossen Rat werden darum jetzt weiter Forstschutzmassnahmen gefordert. Beim Berner Regierungsrat stösst das Anliegen grundsätzlich auf offene Ohren.

Die Motion von Grossrat Ueli Abplanalp (SVP) fordert, dass der Regierungsrat "die Auswirkungen der Trockenheit der Jahre 2018, 2019 und 2020 auf den Wald als ausserordentliches Schadenereignis gemäss Artikel 19 Absatz 1 KWaV" bezeichnet und des weiteren finanzielle Mittel für die Ausführung der ordentlichen Schutzwaldpflege und für die Ausführung der Forstschutzmassnahmen im ganzen Kantonsgebiet sicherstellt. Die letzten Jahre hätten dem Berner Wald arg zugesetzt, sagt Motionär Ueli Abplanalp gegenüber Radio BeO. 2018 und 2019 seien äusserst trockene Jahre gewesen, das Jahr 2019 hätte den zweithöchsten je registrierten Borkenkäferbefall verzeichnet. Auch 2020 habe grosse Trockenheit geherrscht, im Berner Oberland allerdings etwas weniger als im Mittelland.

Der Regierungsrat pflichtet der Argumentation des Motionärs grundssätzlich zu. Er beantragt dem Grossen Rat die Annahme als Postulat. Die Forderung, die finanziellen Mittel für die ordentliche Schutzwaldpflege, sowie der Forstschutzmassnahmen im Käfergebiet empfiehlt er als Motion anzunehmen. Das Geschäft geht jetzt in den Grossen Rat.