Radio BeO PayWall

Freischalten des kostenpflichtigen Inhalts für 24h:
Senden Sie eine SMS (80Rp./SMS) an die Nummer 959 mit dem Wort "WEB".





 

Mediainfo

Wird geladen...
Logo

Zurück zur Übersicht

Kanton: Pro Senectute wird zu einer einzigen Stiftung

Mit dem Inkrafttreten der kantonalen Stiftung Pro Senectute Kanton Bern auf den 1. Januar 2021 erhält Pro Senectute im Kanton Bern ein neues juristisches Kleid. Mit der Zusammenführung der vier regionalen, juristisch eigenständigen Pro Senectute Organisationen Berner Oberland, Biel/Bienne-Seeland, Emmental-Oberaargau und Region Bern sowie Pro Senectute Kanton Bern werden die Abläufe vereinfacht und Kosten eingespart. Die bisherigen acht regionalen Trägervereine und Sektionen wurden in acht Fördervereine von Pro Senectute Kanton Bern umfirmiert. Diese werden künftig einen sehr wichtigen Beitrag zur Verankerung von Pro Senectute in den verschiedenen Regionen des Kantons Bern leisten – getreu des Stiftungsmottos «Gemeinsam stärker».

Alle Regionen unter einem Dach

Die neue kantonale Stiftung wird vom Stiftungsrat unter der Leitung von Bernhard Antener als Präsident, Alois Liechti (Vizepräsident), Thomas Biedermann (Stiftungsrat Pro Senectute Schweiz), Annegret Hebeisen (Vertretung Politik), Peter Eugster (Vertretung Region Biel/Bienne-Seeland), Martin Kolb (Vertretung Region Emmental-Oberaargau), Peter Pfister (Vertretung Berner Oberland) und Peter Vondal (Vertretung Region Bern) geführt.

117 Mitarbeitende und 2000 Freiwillige

Die Organisation ist neu in die Fachbereiche Sozialberatung und Gemeinwesenarbeit, Bildung und Sport, Services und Freiwillige, Gesundheitsförderung und Zentrale Dienste gegliedert. Der Geschäftsleitung steht Marcel Schenk vor. «Diese Gliederung soll dazu beitragen, dass Dienstleistungen für ältere Menschen im Kanton Bern einheitlich in hoher Qualität und zu gleichen Konditionen angeboten werden können», sagt der neue Stiftungsratspräsident Bernhard Antener. Diese Dienstleistungen werden weiterhin von allen bestehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht, die ihr Fachwissen auch in die neue kantonale Organisation einbringen werden. «Damit lösen wir ein Versprechen ein, das wir zu Beginn der Reorganisation abgaben», so Antener. Die Fachbereiche von Pro Senectute Kanton Bern werden auch in Zukunft von rund 2000 freiwilligen Kurs- und Sportleitenden unterstützt.

Neue Wege für die Altersheime

Die sieben Altersheime, die bislang unter der Trägerschaft der Pro Senectute Sektionen Burgdorf, Frutigen, Interlaken und Niedersimmental standen, werden per 1. Januar 2021 verselbständigt und von Trägervereinen als gemeinnützige Aktiengesellschaften geführt. Mit der Verselbständigung geht Pro Senectute Kanton Bern mit der Zeit und vereinfacht die Zuständigkeiten.

(Quelle: Pro Senectute Kanton Bern)