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Kanton: Notfallmedizin fordert bessere Massnahmen

Drei Organisationen der Notfall- und Rettungsmedizin fordern von Bund und Kantonen “koordinierte und unverzügliche Massnahmen zur Eindämmung der zweiten Welle”. Die Verzögerung sei aus notfallmedizinischer Sicht “absolut unverständlich”.

Die Schweizerische Gesellschaft für Notfall- und Rettungsmedizin (SGNOR), die Notfallpflege Schweiz und die Vereinigung Rettungssanitäter Schweiz (VRS) beobachteten “mit grösster Sorge die unkoordinierten und teils zögerlichen Bemühungen der Politik und deren Berater zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie in der Schweiz”, heisst es in einer Mitteilung der drei Organisationen vom Samstag.

Die Notfallorganisationen und Rettungsdienste der Schweiz stünden seit Beginn des Jahres ununterbrochen im Einsatz und betrieben gleichzeitig an den meisten Standorten Testzentren. Die wenig zielführende Politik von Bund und Kantonen belaste das Personal der Notfallstationen körperlich und seelisch aufs Äusserste.

Die Behörden müssten verhindern, “dass sich unser Personal komplett erschöpft”. Deshalb brauche es sofort wirksame einheitliche Massnahmen gegen Covid-19 und für die Notfallstationen und Rettungsdienste.

Die drei Organisationen vertreten laut eigenen Angaben den Grossteil aller in den Notfallstationen und Rettungsdiensten tätigen Ärztinnen und Ärzte, Pflegenden sowie Rettungssanitäter.