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Kanton: Neubewertung der Liegenschaften gibt weiter zu Reden

2020 hat der Kanton Bern eine Neubewertung aller nichtlandwirtschaftlichen Liegenschaften vorgenommen. Dadurch ist der Aamtliche Wert vieler Liegenschaften – gerade im ländlichen Raum – massiv angestiegen. Das löste grosses Unverständnis aus. So auch im Saanenland, wo sich der amtliche Wert teilweise verdoppelt hat. Dagegen wurde von Betroffenen aus dem Saanenland eine Petition eingereicht (Radio BeO berichtete). Nun fordert auch eine Grossrats-Motion, dass der Kanton noch einmal über die Bücher geht.

SVP-Grossrat fordert in seiner Motion, dass bei Grundstücken, bei welchen die amtliche Neubewertung 2020 den bisherigen Wert um 80% übersteigt, der Kanton eine Nachbehandlung direkt mit den Grundstückbesitzer*innen vorzunehmen hat. Weiter soll bei Grundstücken, bei denen in den letzten fünf Jahren eine Neubewertung stattgefunden hat, die amtliche Neubewertung 2020 nur bei markanten Veränderungen angepasst werden, sowie die Steuerverwaltung beim behandeln der Einsprachen eine Begründung abgegeben werden, warum einige Gemeinden “so realitätsfremd” eingestuft wurden. Der Motionär verlangt Dringlichkeit. Sollte diese gewährt werden, müsste der Regierungsrat noch vor der Session im November Stellung nehmen. Die Motion würde in diesem Fall im November im Grossen Rat diskutiert.