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Kanton: Gastro-Szene wehrt sich gegen Kriterien für Härtefallhilfe

Mitte Dezember hat der Kanton bekannt gegeben unter welchen Kriterien starkt betroffene Unternehmen im Kanton auf Unterstützungsbeiträge können. Diese Unterstützungsbeiträge dürften hauptsächlich von Gastronomie-Betrieben genutzt werden, weil diese mitlerweile im zweiten Lockdown seit dem Frühling stecken und somit wieder geschlossen haben. Auf der Seite der Gastronomen wird nun Kritik an den Kriterien laut. Allen voran hat sich die Präsidentin vom Verband GastroBern, Eveline Neeracher, in einem offenen Brief an die Öffentlichkeit und an die Behörden gewandt.

In Ihrem Brief betont sie, dass sie mit den Kriterien vom Bund nicht einverstanden ist. Auf Nachfrage von Radio BeO erklärte sie, dass sie vor allem diese “40% Einbusse” nicht verstehe. Also dass ein Unternehmen 40% Einbussen haben muss um von diesem Unterstützungspaket zu profitieren. Denn damit werde die Arbeit von vielen Wirten und Wirtinnen über den Sommer fast noch bestraft. Diese hätten im Sommer alles Mögliche getan, um zu bewerkstelligen, dass irgendwie Geld in die Kassen fliesst. Somit haben viele von Ihnen nun nicht Einbussen von 40% einstecken müssen und können nun laut aktueller Regelung keine Unterstützungsgelder erhalten. Und das obwohl diese Unternehmen trotzdem um die Existenz kämpfen müssen, wie Eveline Neeracher weiter betont. Auch Einbussen um die 30% seien extrem gravierend.

Auch aus der Politik erhält Eveline Neeracher Unterstützung. In der Person von GLP-Nationalrat Jürg Grossen. Er hat schon im November dem Parlament versucht klar zu machen, dass die Kriterien für die Gastronomie nicht zu streng sein dürfen. Bis jetzt noch ohne Erfolg. Wie Jürg Grossen gegenüber Radio BeO sagt, werde er aber hartnäckig bleiben, dass diese Kriterien etwas gelockert werden.