5 Mai 2021

Sonderschulbildung soll in die Volksschule

Die Sonderschulbildung soll k├╝nftig als Teil der Volksschule und nicht mehr als Teil der Sozialhilfe verstanden werden. Damit soll der Gedanke der Bildung in den Vordergrund ger├╝ckt und der Grundgedanke von Chancengerechtigkeit unterst├╝tzt werden. Die Verantwortung f├╝r die Sonderschulbildung soll deshalb von der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion, kurz GSI zur Bildungs- und Kulturdirektion BKD wechseln.

Diesem Anliegen stimmt der Grosse Rat in der Eintrittsdiskussion letzten Dezember klar zu. Auch die Bildungsdirektion unterst├╝tz dieses Vorhaben weiterhin, das best├Ątigt die Pr├Ąsidentin von der Bildungskommission vom Grossen Rat, Christine Blum, gegen├╝ber Radio BeO. Mit dieser Verschiebung zur Bildungs- und Kulturdirektion ├Ąndere sich f├╝r Sch├╝ler*innen aber nichts. Diskussionen f├╝hrte sie, ob mit der vorliegenden Revision die Integration von Sch├╝lerinnen und Sch├╝lern mit Bedarf f├╝r sonderp├Ądagogische Massnahmen verst├Ąrkt werden sollte. Die BiK kam zum Schluss, die Sonderbildung solle weiterhin im heute bestehenden Verh├Ąltnis sowohl integrativ als auch separativ erfolgen. Der Kanton Bern ist einer der letzten Kantone, der diesen Wechsel noch vollzieht.

(text:pd&lv/bild:beo)