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Kanton: Bagatellbewilligungsverfahren bei 5G-Antennen rechtswidrig?

Wenn eine bestehende Mobilfunkanlage auf 5G umgerüstet wird, braucht es im Kanton Bern kein Baubewilligungsverfahren. Gemeinden können die Umrüstung in eine sogenannten Bagatellverfahren bewilligen. Das bedeutet, das Vorhaben liegt nicht öffentlich auf, so können keine Einsprachen erhoben werden. DIm Rahmen eines Beschwerdeverfahrens hat man nun festgestellt: Solche Bagatellverfahren für Mobilfunkantennen sind in der Landwirtschaftszone nicht zulässig. Der Kanton passt jetzt dementsprechend seine Praxis an, will aber die bereits erteilten Bewilligungen nicht noch einmal überprüfen. Daran stört sich der Grossrat Bruno Vanoni (Grüne). Er findet es stossend, dass der Kanton allenfalls unrechtsmässige Bewilligungen stehen lässt, wie er gegenüber Radio BeO sagt. Er will nun vom Regierungsrat wissen, wie viele solche 5G-Mobilfunkanlagen in der Landwirtschaftszone mit einem Bagatellverfahren bewilligt wurden.