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Kanton: Arbeitslosigkeit steigt weiter an

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern erhöhte sich im November 2020 um 512 Personen auf 15‘453. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,6 auf 2,7 Prozent (Schweiz: von 3,2 auf 3,3 Prozent). Von der Zunahme der Arbeitslosigkeit war vorwiegend das Gast- und Baugewerbe betroffen. Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ist die Arbeitslosigkeit im Kanton Bern stabil geblieben.

Die jüngste Zunahme der Arbeitslosigkeit ist in erster Linie auf Saisoneffekte zurückzuführen. Wie zu dieser Jahreszeit üblich, stieg die Zahl der Arbeitslosen vorwiegend im Gast- und Baugewerbe. Der Anstieg im Gastgewerbe betraf hauptsächlich das Berner Oberland. Bereinigt um die saisonalen Einflüsse blieb die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat stabil. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote betrug 2,7 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis). Die Arbeitslosigkeit stieg in sieben von zehn Verwaltungskreisen an, in den übrigen Verwaltungskreisen des Kantons blieb sie stabil oder ging sogar zurück. Den grössten Anstieg verzeichneten die touristisch geprägten Regionen Interlaken-Oberhasli und Obersimmental-Saanen. Die Spannweite der Arbeitslosenquote geht von 1,5 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,8 Prozent (Biel/Bienne). Verglichen mit dem November 2019 sind 5’148 Personen mehr arbeitslos. Im November trafen 1’938 Gesuche zur Kurzarbeit ein. Sie betrafen 22’671 Beschäftigte (Oktober 2020: 1‘251 Gesuche, 14’829 Beschäftigte).

(pd)