13 April 2021

Kanton soll f├╝r Bearbeitung von Kurzarbeitsgesuchen maximal 30 tage Zeit haben

Der Kanton Bern macht seinem Ruf bei der Auszahlung der Kurzarbeitsentsch├Ądigungen alle Ehre. SVP-Grossrat Thomas Knutti spricht gegen├╝ber Radio BeO von F├Ąllen, in denen Unternehmer noch auf das Geld vom Januar warten. Das sei eine unhaltbare Situation. In einer Motion fordert Knutti nun, dass der Kanton maximal 30 Tage Zeit f├╝r die Bearbetung des Gesuches und die Auszahlung der Gelder an die Gesuchsstellenden haben soll. Die Kurzarbeit sei ein gutes Mittel, um Arbeitspl├Ątze erhalten zu k├Ânnen, sagt Knutti, aber es k├Ânne nicht an den Unternehmen bleiben, die L├Âhne vorzuschiessen.

Der Kanton klagt angesichts der vielen Gesuche ├╝ber Personalmangel in der zust├Ąndigen Direktion. Auch daf├╝r hat Knutti eine L├Âsung parat: Andere Direktionen sollen mit Mitarbeitenden aushelfen. F├╝r Personen, die sich im administrativen Bereich auskennen, sei die Bearbeitung eines solchen Gesuchs keine Hexerei, ist Knutti ├╝berzeugt. So k├Ânne man dem Problem Herr werden, ohne zus├Ątzliches Personal einstellen zu m├╝ssen.

Der Regierigsrat muss die Motion jetzt bearbeiten. Danach geht das Gesch├Ąft in den Grossen Rat.

(text:cs/bild:beo)