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Kandergrund: Verdacht auf Grundwasserverschmutzung durch illegale Aktivitäten

Die Betreiber der Fischzucht am Blausee im Berner Oberland machen Firmen, welche den Lötschberg-Scheiteltunnel sanieren, und den damit befassten Behörden heftige Vorwürfe. Wegen illegaler Aktivitäten seien krebserregende Giftstoffe im Grundwasser versickert. Einer der Blausee-Besitzer, Stefan Linder, sagte am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Bern, Grundwassermessungen auf dem Kieswerk beim Blausee hätten eine 424’000-fache Überschreitung des Grenzwerts bei den sogenanten PAK ergeben. PAK sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Einige von ihnen sind krebserregend. Linder, Gründer des Swiss Economic Forums, zeigte den Medienschaffenden eine Liste mit weiteren Resultaten aus Wasserproben, welche auf dem Kieswerk entnommen wurden. Es gebe auch hohe Grenzwertüberschreitungen bei Schwermetallen wie Blei und Zink. Der Verwaltungsratspräsident der Blausee AG sagte weiter, der Schaden durch den Tod von Zehntausenden Fischen belaufe sich auf zwei Millionen Franken. Es sei klar, dass eine Schadenersatzforderung vorbereitet werde. Doch zuerst müsse der Verursacher ermittelt werden.