21 März 2021

Impfbereitschaft bei Deutschschweizern grösser als bei Romands

Deutschschweizer und Romands unterscheiden sich laut einer Umfrage bei ihrer Einstellung zu Corona-Themen. So ist bei den Romands die Absicht, sich impfen zu lassen mit 23 Prozent tiefer als bei der Deutschschweizern, von denen sich 43 Prozent impfen lassen wollen.

Dies berichtete der „Sonntagsblick“ unter Berufung auf eine Umfrage des Link-Instituts. Ein Drittel der Romands w√ľrde es lieber sehen, wenn zuerst die arbeitst√§tige und mobile Bev√∂lkerung geimpft w√ľrde, w√§hrend die √ľber 65-J√§hrigen m√∂glichst alle Kontakte und den √ĖV meiden sollen. In der Deutschschweiz finde dieses Konzept weniger Zuspruch.

Auch das Thema finanzielle Unterst√ľtzungen spaltet die Landesteile: 71 Prozent der befragten Romands sind der Meinung, dass krisengebeutelte Firmen und Einzelpersonen „deutlich zu wenig“ oder „eher zu wenig“ wirtschaftliche Kompensation erhalten. In der Deutschschweiz halten 51 Prozent die Hilfe vom Staat f√ľr ausgewogen oder gar zu hoch.

Einer Covid-Sondersteuer f√ľr Unternehmer, die in der Pandemie besonders grosse Gewinne einfahren, stimmt in der Deutschschweiz die H√§lfte der Befragten „voll und ganz“ oder „eher“ zu. Die Romands zeigen sich mit 42 Prozent Zustimmung zur√ľckhaltender.

F√ľr die repr√§sentative Umfrage wurden vom Meinungsforschungsinstitut 1000 Schweizerinnen und Schweizer im Auftrag der Blick-Gruppe befragt.

(text:sda/bild:archiv)