19 Februar 2021

Tourismus РHistorischer Einbruch bei Logiernächten 2020

Die √úbernachtungen in Schweizer Hotels haben vergangenes Jahr im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent abgenommen.

Damit haben die Logiern√§chte einen historischen Tiefststand erreicht, wie das Bundesamt f√ľr Statistik am Freitag mitteilte. Die Schweizer Hotellerie wurde in das Jahr 1950 zur√ľckkatapultiert.

Grund daf√ľr ist die Coronapandemie. Wegen der Einreiserestriktionen blieben vor allem die G√§ste aus dem Ausland aus. Die Hotel√ľbernachtungen von ausl√§ndischen G√§sten sank um zwei Drittel auf nur noch 7,3 Millionen N√§chte ab.

Bei den Schweizer G√§sten fiel der Einbruch etwas weniger drastisch aus, die Logiern√§chte von Schweizer G√§sten gingen gesamthaft um 1,5 Millionen zur√ľck (-8,6%). Weil die Schweizer diesen Sommer allerdings weniger ins Ausland gereist sind, wurde von Juli bis Oktober eine rekordhohe Nachfrage aus dem Inland verzeichnet. Dies kompensierte den allgemeinen R√ľckgang allerdings nicht.

Den st√§rksten R√ľckgang an G√§ste√ľbernachtungen verzeichneten die Schweizer St√§dte. In Genf und Z√ľrich gingen die Logiern√§chte um rund zwei Drittel zur√ľck, in Basel um deutlich √ľber die H√§lfte. In den Regionen Graub√ľnden (-9,2%) und Tessin (-16,3%) gingen die Hotel√ľbernachtungen hingegen etwas weniger stark zur√ľck.

In diesen beiden Regionen nahm die Nachfrage aus dem Inland sogar deutlich um 12,2 beziehungsweise 9,7 Prozent zu. Auch die Regionen Bern und Wallis verzeichneten eine Zunahme der Inlandnachfrage.

St√§dte mit gr√∂sstem R√ľckgang