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Grindelwald/Guttannen: Agassizhorn behält seinen Namen

Die Gemeinden Grindelwald, Guttannen und Fieschertal lehnen eine Umbenennung des Agassizhorns ab. Namensgeber für den Berg ist der schweizer Gletscherforscher Louis Agassiz. Dieser hatte nach seiner Übersiedelung in die Vereinigten Staaten rassistische Theorien verbreitet. So war für ihn klar, dass Menschen dunkler Hautfarbe minderwertig seien. Bereits 2010 wurde die Umbenennung gefordert – im Rahmen der aktuellen Rassismusdebatte wurde ein neuer Anlauf gestartet. Die drei betroffenen Gemeinden distantzieren sich in einer gemeinsamen Mitteilung von Louis Agassiz’ Rassismus, wollen aber am Namen festhalten. Mit der Umbenennung würde die dunkle Geschichte des Louis Agassiz nicht ungeschehen gemacht, heisst es dort weiter. Man habe das Thema im Gemeinderat intensiv diskutiert, sagt der Grindelwaldner Gemeindepräsident Beat Bucher gegenüber Radio BeO, habe sich aber einstimmig gegen die Umbenennung entschieden.