6 April 2021

Fast 130 Tote nach Unwettern in Indonesien

In Indonesien ist die Zahl der Todesopfer nach den √úberschwemmungen und Erdrutschen im Osten des Inselreiches weiter gestiegen. Die Beh√∂rden gaben sie am Dienstag mit 128 an. Mindestens 72 Menschen wurden noch vermisst, nachdem der Zyklon Seroja die Provinz Ost-Nusa-Tenggara heimgesucht hatte. Nach Angaben des Sprechers der Nationalen Katastrophenschutzbeh√∂rde, Raditya Djati, wurden alleine 67 Menschen von einem Erdrutsch get√∂tet, den die starken Regenf√§lle am Vulkan Lewotolo auf der Insel Lembata ausgel√∂st hatten. 49 Menschen kamen auf der Insel Adonara um und weitere 12 auf Alor. Die Inseln waren wegen Sturms und starken Seegangs nur schwer zu erreichen. Die Meteorologen erwarteten, dass sich der Wirbelsturm Richtung S√ľdwesten von Indonesien wegbewegen w√ľrde.

In dem s√ľdostasiatischen Land, dem gr√∂ssten Inselstaat der Welt, kommt es in der Regenzeit zwischen Oktober und April immer wieder zu Naturkatastrophen. Das Land mit seinen etwa 130 aktiven Vulkanen liegt auch auf dem sogenannten pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.

(text:sda, bild: pexels)