4 Mai 2021

EU-Kommission sistiert Teilnahme der SBB an Forschungsprogramm

Die festgefahrenen Verhandlungen ├╝ber ein Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU haben Konsequenzen f├╝r die SBB. Die EU-Kommission hat die Teilnahme der Schweiz am EU-Forschungsprogramm „Europe’s Rail Joint Undertaking“ auf Eis gelegt.

Das best├Ątigte SBB-Sprecherin Sabine Baumgartner gegen├╝ber der „Neuen Z├╝rcher Zeitung“ (Dienstagausgabe). Die EU begr├╝ndet diesen Schritt mit der fehlenden Assoziierung der Schweiz am neuen Forschungsprogramm „Horizon Europe“.

Die EU hat laut NZZ die Teilnahme der Schweiz wegen mangelnder Fortschritte beim Rahmenabkommen blockiert. Zudem wolle die EU die Gespr├Ąche ├╝ber eine Forschungskooperation erst beginnen, wenn die Schweiz den h├Ąngigen zweiten Koh├Ąsionsbeitrag freigebe.

Die SBB droht damit zum j├╝ngsten Opfer der fehlenden Einigung zwischen Bern und Br├╝ssel zu werden. Die SBB will sich mit einem h├Âheren Millionenbeitrag am neuen EU-Forschungsprogramm f├╝r den Schienenverkehr beteiligen, wie die NZZ weiter schreibt.

Es handelt sich dabei um eine von zehn Partnerschaften, mit denen Br├╝ssel die ├Âkologische und digitale Transformation f├Ârdern will. Die EU-Kommission sieht daf├╝r bis zu 10 Milliarden Euro vor. Das Bahnprogramm soll den Schienenverkehr wettbewerbsf├Ąhiger machen.

(text:sda/bild:pixabay)