26 August 2021

Erstmals mehr als 1000 Neuinfektionen im Grossraum Sydney

Der australische Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney hat erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 1000 Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. Die Beh├Ârden meldeten am Donnerstag 1029 neue F├Ąlle innerhalb von 24 Stunden. Trotz eines seit acht Wochen geltenden strikten Lockdowns bekommt die Region an der Ostk├╝ste die j├╝ngste Viruswelle bislang nicht in den Griff.

Gleichzeitig k├╝ndigte die Regierungschefin des Bundesstaats, Gladys Berejiklian, leichte Lockerungen der Regeln f├╝r vollst├Ąndig Geimpfte an. So d├╝rfen sich ab kommender Woche wieder Gruppen von bis zu f├╝nf Menschen draussen treffen – jedoch nur in einem Umkreis von f├╝nf Kilometern von ihrem Wohnsitz.

Berejiklian k├╝ndigte weitere Lockerungen an, sobald 70 Prozent der acht Millionen Einwohner des Bundesstaates geimpft seien. Derzeit haben erst knapp 33 Prozent der B├╝rger von New South Wales einen vollst├Ąndigen Impfschutz.

Australien mit seinen 25 Millionen Einwohnern hat sich mit Beginn der Pandemie abgeschottet von der Aussenwelt. Dank der Insellage als Kontinent und extrem strenger Regeln hatten die Beh├Ârden das Virus lange gut im Griff. Jedoch k├Ąmpfen sie nun seit Wochen gegen die bislang schwerste Welle – speziell im Grossraum Sydney. Experten machen die schleppend angelaufene Impfkampagne und die Delta-Variante f├╝r die steigenden Zahlen verantwortlich.

(text:sda/bild:unsplash)