26 Februar 2021

Dritter sehr milder Februar in Folge

Die Schweiz hat den dritten sehr milden Februar in Folge erlebt. Teilweise gab es Temperaturrekorde, wie MeteoSchweiz am Freitag bilanzierte. Der zu Ende gehende meteorologische Winter fiel vor allem lokal sehr mild aus.

Im Norden war es teilweise fr├╝hlingshaft warm und vereinzelt gab es neue Februar-Rekorde. Das war etwa am 21. Februar in Vaduz mit 21,9 Grad und in Glarus mit 19,4 Grad der Fall. Am 22. Februar verbuchten St. Gallen mit 18,0 Grad, Meiringen BE mit 18,5 Grad sowie das H├Ârnli im Z├╝rcher Oberland mit 15,8 Grad einen neuen Februarrekord.

Am 24. meldete auch die Westschweiz neue Februarrekorde mit 19,6 Grad in Fahy im Jura (zusammen mit dem 25. Februar 1990), 16,1 Grad in La Br├ęvine NE sowie 14,4 Grad auf dem Chaumont NE. Am 25. Februar kamen La-Chaux-de-Fonds mit 16,8 Grad und Le Mol├ęson FR mit 11,9 Grad hinzu. In La Br├ęvine wurde mit 16,2 Grad der Rekord vom Vortag nochmals ganz leicht ├╝berstiegen.

Die niederschlagsreichen und gebietsweise auch schneereichen Monate Dezember und Januar sorgten verbreitet f├╝r ├╝berdurchschnittliche Winterniederschl├Ąge, wie MeteoSchweiz weiter schreibt. St. Gallen registrierte beispielsweise den viertniederschlagsreichsten Winter seit Messbeginn 1866.

Auf der Alpens├╝dseite, wo auch der Februar reichlich Niederschlag lieferte, erreichten die Niederschlagsmengen gebietsweise mehr als das Doppelte der Norm der Jahre 1981 bis 2010.

Die Wintertemperatur lag im landesweiten Mittel 0,9 Grad ├╝ber der Norm von 1981 bis 2010. Lokal war es einer der zehn mildesten Winter seit Messbeginn 1864, so in Genf, Bern, Sitten und Andermatt UR. Dort stieg die Wintertemperatur rund 1,6 bis 1,8 Grad ├╝ber die Norm von 1981 bis 2010. In Gipfellagen bewegte sich die Wintertemperatur nur geringf├╝gig ├╝ber der Norm.