25 März 2021

Der Kanton Bern will k√ľnftig in leichterer Sprache kommunizieren

Bis zu 20% der Erwachsenen im Kanton Bern verstehen nicht um was es geht, wenn der Kanton Bern eine Mitteilung verschickt. Das kann durch kognitive Beeintr√§chtigung, Lese- und Lernschwierigkeiten, das Bildungsniveau oder geringe Sprachkenntnisse bedingt sein. Vielfach ist auch einfach das „Beh√∂rdendeutsch“ schuld daran, dass viele nicht verstehen, was der Kanton mitteilen will. Auf jeden Fall ist diese Zahl zu hoch und der Regierungsrat schl√§gt dem Grossen Rat nun eine Vereinfachung der Sprache vor.

Der Grosse Rat hat den Regierungsrat beauftragt einen Bericht zu verfassen, wie man das √§ndern kann, dass mehr Menschen diese zum Teil wichtigen Texte verstehen k√∂nnen. Der Regierungsrat ist der Meinung, dass diese Sprache in diesen Texten ganz einfach leichter werden muss. Diese Umstellung der Sprache hat zum Beispiel schon der Kanton St.Gallen, oder auch die Stadt Bern gemacht. Und auch der Kanton Bern ist im Internet schon bem√ľht, eine einfacher verst√§ndliche Sprache zu benutzen.

Im Sommer wird diese Idee von der leichteren Sprache im Grossen Rat besprochen. Allerdings dauert es dann noch ein Weilchen, bis diese dann effektiv umgesetzt werden kann. Denn durch die Corona-Pandemie hat der Kanton ein Loch in der Kasse und er kann die „Leichte Sprache“ erst ins Budget vom Jahr 2023 packen.